Porridge

Porridge ist ein Brei der aus verschiedenen Getreidesorten mit Milch und/oder Wasser zubereitet wird. Meistens wird jedoch Hafer verwendet. In Schottland und Großbritannien, aber auch in anderen Ländern ist Porridge eine beliebte warme Frühstücksmahlzeit. Konnte früher aber auch mal bei Arbeiterfamilien ein Mittag- oder Abendessen sein.

Ich habe zum ersten Mal Porridge gegessen als ich meinen zukünftigen Mann besucht hatte  und er Porridge zum Frühstück machte. Er hatte diese Haferflocken und tat diese in Schälchen mit etwas Zucker und Milch und ‘kochte’ die Flocken in der Mikrowelle. Heraus kam ein Brei der eigentlich ganz gut schmeckte, mich aber nicht so sehr vom Hocker haute. Er war mir außerdem etwas zu fest und zu trocken. Wir hatten dann eine ganze Zeit lang keinen Porridge mehr gemacht.

Irgendwann, meine Tochter war schon da, wollte er wieder Porridge machen und wir hatten Joghurt zu Hause. So probierte ich aus wie es schmeckt wenn ich Joghurt hineinrühren würde. Siehe da es war sehr lecker. Seit her habe ich noch mehr Variationen ausprobiert zum Beispiel Nussnougatcreme, Zucker/Zimt oder auch Marmelade. Unsere Tradition ist es mittlerweile jeden Samstag gibt es Porridge zum Frühstück. Auch meine Tochter isst ihn gerne.

Haben Sie auch schon einmal Porridge gegessen?

Wo gibt es Trinkwasser in englischen Häusern?

In Deutschland ist man es gewohnt an jedem Wasserhahn im Haus Trinkwasserqualität zu haben. Nur manchmal kommt es vor, dass das Wasser verunreinigt ist und man es vor Benutzung abkochen soll.

In England jedoch ist es bautechnisch vorgeschrieben, dass die Trinkwasserleitung direkt vom Boden in die Küche läuft. Ins Bad jedoch läuft oft keine direkte Leitung. Im Haus gibt es einen Wassertank der die restlichen Wasserhähne im Haus versorgt. Da sich in diesem Wassertank Bakterien bilden können, kann dieses Wasser nicht mehr als Trinkwasser eingestuft werden. Zum Zähneputzen kann es jedoch ohne Bedenken genutzt werden.

Ich kam auf dieses Thema wegen unserem Umzug, als wir keine Küche hatten und demzufolge keinen Wasseranschluss in der Küche. Mein Mann hat sich erst gescheut Wasser aus dem Bad zu holen für seine Kaffeemaschine eben wegen dieser Besonderheit, dass er es von der Kindheit gewohnt ist, dass es im Bad kein Trinkwasser gibt.

Speisekarten aus Papier sind doch eigentlich unnötig oder?

Das findet ein Pub in Sandwich, Kent (England) denn dort läuft so einiges anders. Es fängt schon damit an, dass an der Eingangstür ein Schild hängt auf dem es heißt, dass Kinder gerne gesehen sind. Bei der Bestellung vom Essen war dann davon aber nichts zu merken. Unsere Tochter (5) konnte zwar eine Kinderportion bekommen, eine Kinderspeisekarte gab es allerdings nicht.

Nicht, dass es uns bei den Speisekarten besser ging: Statt normalen Speisekarten bekamen wir das Angebot auf zwei großen Tafeln auf Stühlen zum anschauen!

The Red Cow, Sandwich, 2007
The Red Cow, Sandwich, 2007

Als wir dann ausgesucht hatten was wir essen wollten freuten wir uns auf ein leckeres Essen wie wir es bisher von diesem Pub gewohnt waren. Leider mussten wir eine deutliche Verschlechterung in der Menge und der Qualität feststellen. Wir wussten zwar, dass der Besitzer gewechselt hatte, aber so etwas hatten wir dann doch nicht erwartet. Ein Beilagensalat bestand aus 2 Salatblättern, einige Streifen Paprika, 1/2 Cocktailtomate, 1 Zwiebelring und 2 Stücke Gurke. Und, dass dies frisch wäre konnte man auch nicht behaupten. Auch das restliche Essen war nicht unbedingt üppig und schmackhaft.

Schade eigentlich, denn wir sind immer sehr gerne in dieses Pub gegangen. Das ist zum Glück in den Pubs nicht normal!

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