Ein Ausflug zum Opel Zoo

Gestern habe ich mit meiner Tochter zusammen überlegt was wir den Tag über machen wollen. Ich kam auf die Idee zum Opel Zoo zu fahren, denn obwohl wir schon so lange in der Nähe wohnen waren wir erst einmal dort und das ist auch schon 3 Jahre her. Gesagt getan, wir sind, nachdem wir einige Dinge vorbereitet hatten, losgefahren. Es war herrliches Wetter und es versprach ein schöner Tag zu werden.

Wasserschildkröten

Der Eintritt für Erwachsene ist 10,50€ und für Kinder von 3 bis 14 Jahren 6,50€. Damit sich der Besuch lohnt sollte man früh da sein und viel Zeit mitbringen. Das hat viele Vorteile, denn zum einen gibt es so viel zu sehen, erleben und zu spielen und zum anderen möchte man, wenn man zum Beispiel zu dritt fährt und daher fast 30€ Eintritt bezahlt, dass man für sein Geld etwas auch etwas bekommt. Aber ich muss sagen, dass es wirklich lohnt und wir den ganzen Tag viel Spaß hatten.

Auf den Rundwegen gibt es immer wieder vielfältige Gelegenheiten sich hinzusetzen und etwas zu essen und zu trinken. Man ist nicht auf die Restaurants, die es natürlich auch gibt, angewiesen. So kann man sich auch auf die Kinder einstellen und Rast machen wann man möchte.

Die Giraffen und vor allem die Jungtiere haben es meiner Tochter angetan, aber auch die Gibbonäffchen die in ihrem Gehege herumturnen. Es gibt so viele Tiere zu bestaunen, dass ich hier nicht alle aufzählen kann. Auf der Homepage des Opel Zoos gibt es viele Informationen zu den Tieren und Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.

Der Streichelzoo

Der Streichelzoo ist für viele Kinder sicherlich ein Highlight denn man kann Ziegen, Schafe und Esel hautnah im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Die Tiere kommen und beschnüffeln einen ob man denn Futter in der Hand hat, das man für 1€ aus vielen Automaten herauslassen kann.

Auch die Spielplätze, die auf verschiedene Altersgruppen abgestimmt sind, lassen Kinderherzen höher schlagen. Meine Tochter war hin und weg von dem “Hochseilgarten”. Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Ausflug.

Spanair “verbessert” seinen Service während des Flugs

Die Juni 2009 Ausgabe der Spanair Kundenzeitschrift “Spanorama” verkündet eine Verbesserung des Service der Airline während eines Flugs.

“Um den Service und die Zufriedenheit der Passagiere zu erhöhen bietet Spanair ein neues Menü zum Kauf im Flugzeug an[…]”

Oder um es anders auszudrücken, jetzt muss man in der Economyklasse für das eigene Essen und Trinken bezahlen, so wie es Iberia vor einigen Jahren auch eingeführt hat.

Allerdings bei dem letzten Menue das ich bei Iberia gesehen habe, sind die Preise etwas teurer als bei Spanair. Eine Tasse Kaffee oder eine 0,33l Dose eines Softgetränks kosteten 2Euro und ein Muffin kostete 1,50Euro. Die Schinkenbrötchen und Sandwiches sind mit 5Euro etwas teuer. Das beste Angebot scheint das 9Euro Menü zu sein – ein warmes Gericht mit einem Getränk, Brötchen und Dessert – möglich auf Flügen die länger als 2 Stunden dauern.

Dies kann ärgerliche Szenen verursachen, wie ich neulich bei einem Flug nach Madrid mitbekommen habe. Viele Passagiere die ihre Flüge einige Monate vorher gebucht hatten wurden erst über das neue Menü informiert, als sie schon in ihrem Sitz im Flugzeug saßen. Allerdings stießen Beschwerden auf dem Flug bei der Crew auf taube Ohren und die Passagiere waren durcheinander als Sandwiches und Getränke dann doch – kostenlos – serviert wurden.

Es schien als ob der Frankfurter Catering Service die falschen Wägen geladen hat, aber bei näherer Betrachtung der Webseite von Spanair hat sich herausgestellt, dass die Flüge zwischen Deutschland und Spanien davon ausgenommen sind, das heißt ich konnte doch ein Sandwich und ein Getränk auf dem Flug nach Madrid erwarten. Jedoch werde ich doch in die Tasche greifen müssen auf dem Anschlussflug nach Lanzarote.

Und man darf nicht denken, dass man eigenes Essen so einfach mit ins Flugzeug nehmen darf. Nicht nur sind, natürlich, Flüssigkeiten im Handgepäck verboten, ich habe auch gesehen wie andere Passagiere von jedem Sandwich das sie hatten ein Stück probieren mussten nachdem es im Röntgenscanner durchleuchtet wurde.

Ich vermute, dass das überteuerte Essen und Trinken bald bei jedem Economy-Flug der Norm sein wird, nicht nur bei Billig-Airlines. Ist dies ein Weg Geld aus den Sicherheitsvorschriften zu machen? Oder hält es die Ticketpreise niedriger?

Bei beiden Möglichkeiten würde ich mir wünschen, dass die Airlines ehrlicher mit ihren Passagieren umgehen würden und nicht versuchen würden es als “Verbesserung” zu verkaufen.

Chatham Historic Dockyard

Die Schiffswerft von Chatham ist wohl eine der ältesten in England.  Wie lange die Werft wirklich existiert ist nicht bekannt, aber Elizabeth I. hat der Werft am Anfang ihrer Regierungszeit den königlichen Auftrag erteilt und fortan wurden Kriegsschiffe gebaut. In den folgenden Jahren wuchs die Werft stetig und im Jahr 1618 wurde die Seilmacherei (Ropery) gebaut in der die Seile für alle gebauten Segelschiffe hergestellt wurden. Auf 32 Hektar Land wurden insgesamt 100 Gebäude erbaut, hauptsächlich zwischen 1704 – 1855. In dieser Werft wurden mehr als 130 Schiffe gebaut und mehrere U-Boote der Oberon-Klasse. Das berühmteste Kriegsschiff ist die HMS-Victory, Flagschiff von Admiral Nelson. Ein Modell dieses Schiffes ist im Dockyard zu sehen.

Chatham Historic Dockyard
Chatham Historic Dockyard

Heute kann man im Chatham Dockyard erleben wie im 18. Jahrhundert Schiffe gebaut, von der Planung bis zur Vollendung. Dies wird sehr anschaulich in vielen Schritten erklärt. “Puppen” zeigen in einem echten Hintergrund was in diesem Schritt gerade passiert. Eine Erklärung kommt durch Lautsprecher an den Stationen. Aber es gibt trotzdem einen Führer der vorneweg geht und zusätzlich noch etwas erzählt. Was ein bisschen schade ist, dass man dadurch, dass mehrere Gruppen gleichzeitig durchlaufen können, die Erklärungen der vorigen Schritte noch mithören kann, das kann etwas verwirrend sein. Ansonsten ist das sehr gut gemacht. Im Anschluss kann man von einigen Schiffen Modelle anschauen.

In einem eigenen Gebäude ist die Seilmacherei untergebracht. Es ist eine 1/4 Meile lang, damit auch sehr lange Seile hergestellt werden konnten. Die ursprünglichen Geräte sind noch vorhanden und ein Teil der Führung besteht darin, dass man ein Seil selbst herstellen darf. Vorher bekommt man noch erzählt wie die einzelnen Seile heißen von dünn nach dick. Hierzu braucht man 3-4 Leute die hinterher alle ein Stück des Seils mit nach Hause nehmen dürfen. Die Führung die ich miterlebt habe war sehr lebendig und interessant, würde ich jederzeit wieder teilnehmen.

HMS Ocelot
HMS Ocelot

Auch das U-Boot “Ocelot” das 1960 bis 1962 gebaut wurde ist ein Highlight des Besuchs gewesen. Es war spannend zu sehen wie eng es doch da drinnen zugeht obwohl das U-Boot so groß ist. Durch die einzelnen Räume kommt man nur durch relativ enge Luken durch die man sich am besten erst mit den Beinen durchschwingt. Manch ältere Menschen hatten bei der Führung ihre Problemchen. Vor dem Einstieg in das U-Boot hat der Führer uns extra vorher gewarnt, wir sollten auf unsere Köpfe achten und er dürfe uns nicht helfen um etwa durch die Luken zu kommen. Interessant zu sehen war welche Technik angewendet wurde zur Kommunikation, Antrieb usw und wie das Leben während der 3-Monatigen Fahrt gewesen sein muss.

HMS Gannet
HMS Gannet

Zwei andere Beispiele für Kriegsschiffe die in Chatham gebaut wurden sind die HMS Cavalier die 1944 und die HMS Gannet (ein Segelschiff) das 1878 gebaut wurde. Beide kann man besichtigen und mittels “Telefonhörern” auf englisch oder französisch die Geschichte des Schiffes erkunden.

Zu guter Letzt gibt es noch eine Ausstellung über die Geschichte der Rettungsboote in England. In einer großen Halle sieht man die ganz alten Boote bis zu den modernen. Während man sich die Rettungsboote ansieht hört man ständig Meeresrauschen und Stürme im Hintergrund.

Um Chatham Historic Dockyard zu besuchen sollte man sich einen Tag Zeit nehmen um alles sehen und erleben zu können. Die Eintrittskarten haben etwas was eher unüblich, aber ganz toll ist, nämlich sie sind 1 Jahr lang gültig. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf Kinder ein. Im Shop gibt es viele nette Souveniers die man sich zur Erinnerung kaufen kann.

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