Wie die Briten über die Strasse kommen

Zebra crossings (Zebrastreifen) sind breite weiße Streifen die dazu dienen sicher über die Strasse zu kommen. Dies ist wohl weltweit die häufigste Art, nach der Ampel, eine Strasse zu überqueren. So auch in England.

Allerdings gibt und gab es in England noch einige andere (Tier-)Namen für Zebrastreifen und Ampeln um sicher auf die andere Strassenseite zu kommen. Nämlich Panda crossing, Tiger crossing, Pelican crossing, Toucan crossing und Pegasus crossing.

Panda crossing: Hier war es so, dass es keine Streifen gab, stattdessen langgezogene Dreiecke in weiß und Schwarz. Dazu gab es spezielle Ampeln die sagten wann die Strasse zu überqueren war.  Diese Variante gibt es schon seit fast 40 Jahren nicht mehr.

Tiger crossing: Das war wieder wie ein Zebrastreifen nur in gelb/schwarz. Die Besonderheit hier war, dass auch Fahrräder so über die Strasse durften.

Am gängigsten ist der Pelican crossing: Pelican kommt von Pedestrian light controlled. Es ist im Grunde genommen eine ganz normale Fußgängerampel. Nur das Signalgerät um den Autoverkehr zu stoppen sieht etwas anders aus. Es wird darauf auch erklärt was auf der Ampel zu sehen ist. In den Ampeln gibt es – wie auch in Deutschland üblich – die roten und grünen Männchen.

Neu  ist der Toucan crossing: Dies ist auch eine Art Fußgängerampel (pelican) nur, dass links und rechts davon ein Fahrradweg markiert ist. Die Fahrräder fahren dann natürlich wo hinüber? Ja, auf der linken Seite. Das ganze beidseits, damit sich die Stahlrösser nicht in die Quere kommen.  Der Name ist ein Wortspiel auf “two can” (zwei können).  Der Toucan crossing ersetzte den  Tiger crossing.

Ebenfalls neu ist der Pegasus crossing: Pegasus kommt namentlich aus der griechischen Mythologie, der ein beflügeltes Pferd darstellt. Daher dürfen an solchen Stellen die lieben Pferde über die Strasse.

Seit einigen Jahren gibt es auch Puffin crossings (Pedestrian User friendly intelligent crossing). Dies stellt die moderne Art von Pelican crossing dar.  Die Puffin crossings haben Sensoren, die erkennen können wann die Fußgänger die Straße fertig überquert haben.  Neu ist auch, dass die roten und grünen Männchen auf der eigenen Seite der Straße in Augenhöhe sind.

Zu guter letzt sind die Belisha beacons erwähnenswert, die an allen Zebrastreifen sind.  Das sind orangefarbigen Lämpchen, die die ganze Zeit blinken.  Sie sind dazu da, die Autofahrer für den Zebrastreifen zu sensibilisieren und im Winter sind die Zebrastreifen bei Schnee trotzdem noch erkennbar.

Puerto del Carmen soll in neuem Glanz erscheinen

von Nick Ball

Könnte Lanzarotes ältester Urlaubsort das Puerto Banus der Kanaren werden? Das ist vielleicht zu weit hergeholt, denn Puerto del Carmen – die populärste Stadt auf der Insel – hat doch in letzter Zeit etwas vernachlässigt ausgesehen. Dank dem Einfluss von über 30 Jahren Tourismus.

Aber jetzt gehen die Inselbehörden voran und planen mit Ambitionen “neuen” Tourismus in Puerto del Carmen in dem sie das Urlaubsziel aufwerten. Ein Projekt das tiefgreifende Auswirkungen auf beides hat, der Zukunft des Tourismus auf der Insel und den Immobilienmarkt von Lanzarote.

Puerto del Carmen Harbour
Ein Teil des Hafens wird in Position gebracht             (Foto: C. & L. Tappenden)

Puerto del Carmen ist der Ort wo der Tourismus auf Lanzarote seinen Ursprung hatte. Es wuchs sehr stark über die letzten 30 Jahre und formte sich von einem kleinen Fischerdorf namens La Tinosa zu einem sehr belebten Urlaubsziel. Und  nun Puerto del Carmen durchlebt eine zweite Wandlung – da die Inselbehörden eine Projekt begonnen haben das die Stadt zu einem neueren und frischeren Aussehen auf dem Urlaubsmarkt verhelfen soll.

Der Hauptpunkt von diesem Plan ist die Umwandlung  des alten Stadthafens – derzeit Liegeplatz von einigen alten Fischerbooten und Rundfahrtsschiffen –  in einen luxuriösen Jachthafen.

Das Projekt wurde inspiriert durch den durchschlagenden Erfolg des Luxushafens bei Puerto Calero – jetzt das bestaufgewertete Ausflugsziel der Insel, wo hohe Immobilienpreise vorherrschen.

Die örtlichen Behörden hoffen, dass dieser neue Hafen – der im Mai 2009 fertiggestellt sein soll – einen ähnlichen Status haben wird und viele zahlungskräftige Touristen anlockt. Währenddessen wird auch die Umgebung aufgewertet.

Strassenarbeiten in Puerto del Carmen
Strassenarbeiten in Puerto del Carmen (Foto: C.& L.Tappenden)

Dieser Wunsch, das Äußere von Puerto del Carmen zu verschönern, umfasst auch die Umwandlung eines Teils der Hauptsstrasse am Strand (Avenida de las Playas) in eine Fußgängerzone, wo im Moment die Fussgänger nach dem Vekehr an zweiter Stelle stehen.  Auch wird es die Auflage einer neuen Einheitsgestaltung für Schaufenster und Fassaden an den Wohneinheiten an der Avenida entlang geben – die bisher für sich mit einer ziemlich grellen Neonleuchtreklame Werbung machen.

Diese mehrere Milliionen Euro Initiative,  zusammen mit der Eröffnung des neuen Golfplatzes außerhalb der Stadt, sollten einen positiven Einfluss haben: sowohl auf die Besucherzahlen als auch auf die Immobilienwerte in den kommenden Jahren. Und das unabhängig vom aktuellen wirtschaftlichen Klima.

Neuartige Luftröhrentransplantation rettete das Leben einer jungen Frau

Focus-Online berichtet von einer Medizin-Sensation. Eine junge Frau in Spanien hatte starke Probleme mit der Atmung und war deshalb schon bei einigen Ärzten. Erst in der Uni-Klinik in Barcelona fand man die Ursache. Ihr linker Lungenflügel war infolge einer schweren Tuberkuloseinfektion kollabiert.

Die spanischen Ärzte bekamen Unterstützung einiger italienischer und britischer Kollegen, die von einem Mann, der an einem Schlaganfall starb, ein Stück Luftröhre entnahmen und in einem aufwendigen Prozess die Zellen vom Grundgerüst der Luftröhre entfernten. Britische Ärzte aus Bristol züchteten aus ihren Knochenmarksstammzellen  Knorpelzellen und Mailänder Kollegen besiedelten die Luftröhre mit diesen Knorpelzellen. Es wurden aus einem  gesunden Teil ihrer Luftröhre Epithelzellen entnommen die dann die Innenwände der ‘neuen’ Luftröhre auskleideten. In der Uni-Klinik Barcelona wurde dann dieser quasi neugestaltete Luftröhrenteil transplantiert.

Schon nach 10 Tagen konnte die junge Mutter nach Haue zu ihrer Familie. Und nach 30 Tagen hatte der neue Teil ihrer Luftröhre eine eigene Blutversorgung gebildet. Auch muss sie keine Medikamente einnehmen die die Immunabwehr unterdrücken. Sie hat wieder erheblich mehr Lebensqualität und kann sich nun um ihre Familie kümmern.

Ich finde dass, in dieser Richtung weiter geforscht werden muss, denn das kann noch vielen anderen Menschen das Leben retten. Auch in anderen Bereichen bzw. Organen.

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