Neuartige Luftröhrentransplantation rettete das Leben einer jungen Frau

Focus-Online berichtet von einer Medizin-Sensation. Eine junge Frau in Spanien hatte starke Probleme mit der Atmung und war deshalb schon bei einigen Ärzten. Erst in der Uni-Klinik in Barcelona fand man die Ursache. Ihr linker Lungenflügel war infolge einer schweren Tuberkuloseinfektion kollabiert.

Die spanischen Ärzte bekamen Unterstützung einiger italienischer und britischer Kollegen, die von einem Mann, der an einem Schlaganfall starb, ein Stück Luftröhre entnahmen und in einem aufwendigen Prozess die Zellen vom Grundgerüst der Luftröhre entfernten. Britische Ärzte aus Bristol züchteten aus ihren Knochenmarksstammzellen  Knorpelzellen und Mailänder Kollegen besiedelten die Luftröhre mit diesen Knorpelzellen. Es wurden aus einem  gesunden Teil ihrer Luftröhre Epithelzellen entnommen die dann die Innenwände der ‘neuen’ Luftröhre auskleideten. In der Uni-Klinik Barcelona wurde dann dieser quasi neugestaltete Luftröhrenteil transplantiert.

Schon nach 10 Tagen konnte die junge Mutter nach Haue zu ihrer Familie. Und nach 30 Tagen hatte der neue Teil ihrer Luftröhre eine eigene Blutversorgung gebildet. Auch muss sie keine Medikamente einnehmen die die Immunabwehr unterdrücken. Sie hat wieder erheblich mehr Lebensqualität und kann sich nun um ihre Familie kümmern.

Ich finde dass, in dieser Richtung weiter geforscht werden muss, denn das kann noch vielen anderen Menschen das Leben retten. Auch in anderen Bereichen bzw. Organen.

Gesundheitsfond: die Selbstständigen sind die Dummen

Es geht weiter in Sachen Gesundheitsfond, jetzt werden die Selbständigen herangezogen. Ab 1.1.2009 fällt der Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag weg. Man kann sich zwar bei den eigenen Kassen dann zusätzlich versichern, aber dann zahlt man einen zusätzlichen Beitrag: für eine Leistung die früher je nach Tarif sozusagen inklusive war.

Viele haben jedoch eine Unfallversicherung, die, wenn es ganz schlimm kommen sollte, dann hoffentlich einspringt. Sollte man dann doch den Beruf weiterhin nicht ausüben können, übernimmt oft die Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern man eine hat.

Warum sollte man also eine private Zusatzversicherung abschließen?

Bei Berufen bei denen keine besonderen körperlichen Anstrengungen vonnöten sind mag die Frage sicherlich seine Gültigkeit haben. Aber Menschen die in  handwerklichen Berufen sind, wie zum Beispiel Maler, Elektriker oder Dachdecker haben das Nachsehen. Sie brauchen wahrscheinlich schon eher eine solche Zusatzversicherung.

Trotzdem: die Selbständigen sind mal wieder die Dummen.  Sie haben höhere berufliche Risiken als Angestellte und werden dennoch bei der Krankenversicherung benachteiligt.

Rauchen – ein Thema über das es viel Streit gibt, privat und in der Politik

Dass, das Rauchen der Gesundheit nicht gerade förderlich ist, im Gegenteil sogar mitunter tödlich enden kann ist ja eigentlich seit Jahren hinreichend bekannt. Und wenn der blaue Dunst in der Öffentlichkeit und in Privaträumen nicht so unangenehm wäre, würde sich wahrscheinlich kein Mensch darüber aufregen. Der unangenehme Geruch ist ja nur die eine Seite, die andere ist, dass der Rauch für die umstehenden Menschen und besonders für Kinder genauso tödlich enden kann wie das Rauchen an sich. Es muss nicht immer gleich Lungenkrebs daraus entstehen, auch Erkrankungen der Atemwege, des Herzens, der Gefäße und Veränderungen des Erbguts können die Folge sein. Und Schwangere die rauchen machen ihr Kind gleich mit süchtig und schädigen es schon im Mutterleib, Missbildungen können die Folge sein, vor allem auch dann wenn der Vater raucht, da kann die DNA der Spermien verändert sein.

Jährlich sterben ca. 200 000 Menschen frühzeitig an den Raucherfolgen. Mehr Info’s gibt es hier, auf der Homepage der Nichtraucher-Initiative Wiesbaden.

Nun mal das Ganze aus einem anderen Licht. Es ist ja vom Staat so beschlossen worden, dass in der Gastronomie nur noch in extra Raucherzimmern oder gar nicht geraucht werden darf, jetzt müssen die Leute draußen ihrer Sucht nachgehen. Jetzt im Sommer ist nur das Problem der Nichtraucher wieder, dass man quasi gar nicht mehr draußen sitzen kann, da hier ja die Raucher sind. Und draußen verzieht sich der Rauch auch nicht so schnell, als dass man nicht verqualmt wird. Oder noch schlimmer der Wind weht ihn direkt ins Gesicht.

In den Bundesländern sind manche Änderungen im Gespräch, Bayern jedoch möchte am strikten Rauchverbot nichts ändern. Hessens Ministerpräsident Roland Koch möchte im Oktober dieses Thema auf der Ministerpräsidentenkonferenz zur Sprache bringen. Man wird sehen was dabei herauskommt.

So was tun?  Eigentlich wäre es das Beste wenn kein Mensch mehr rauchen würde, dann wäre ein großes Problem vom Tisch und die Welt wäre gesünder. Aber da jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist und sich in der Regel auch nichts vorschreiben lässt, hat man in dieser Hinsicht denke ich keine Chance die Welt rauchfrei zu machen, vor allem auf freiwilliger Basis. Denn wer hört schon freiwillig damit auf ?? Es sind immer Gründe dahinter um sich besser zu fühlen, weil man merkt, dass es mit der Puste nicht mehr weit her ist oder die Durchblutung in den Beinen lässt schon erheblich zu wünschen übrig, das heißt es sind Schmerzen da. Jemand hat sich schon etwas dabei gedacht das Nikotin beizumischen, denn sonst könnte man ja einfach aufhören.

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