Queueing and Blogging

I went to the DIY supermarket at the weekend to buy a set of metal shelves for our cellar.  The shelves, along with their metal supports, were packaged into polythene as a set.  The whole thing was quite a weight to carry, so I made a direct line for the checkout…

Now normally this would not be a problem.  I avoid people that might be in my way, and those that see me coming with such a heavy item would probably make way for me anyway.  But not this week.  Just as I was reached the checkout a young lady stepped out in front of me… and stopped!  Although she didn’t want to go actually to the checkout, she stood in front of it and blocked my way.

I gave here a look that said “this is heavy”, to which she looked at what I was carrying and said “you could put it down!”, and then continued to hold a conversation with someone else.

I was so speechless, that I didn’t even think to reply with “you could get out of my way” or something similar.  I was just amazed at how blunt she was.

Which leads me nicely on to write about a new site where my wife started blogging today.  On AllThingsBritish.net she is doing the exact opposite of what I blog about here – namely writing about British topics in German.  Today, by co-incidence, she has written about how difficult it is in some British shops to know which way to join a queue.

Later this week she will also start blogging about words that have, at some time or other, caused us confusion or at least led to a topical discussion on EnglishWordsExplained.

So if you can understand German then please take a look at the new sites and give her some feedback!

Ein Phänomen das es nur in einem Land gibt – die Begeisterung für’s Schlangestehen

Es ist ja allgemein bekannt, dass die Briten gerne Schlangestehen. In den Kaufhäusern gibt es Schilder an der Kasse die zeigen wie/wo man sich anstellen soll. Mein Problem dabei ist, dass ich nicht weiß ob ich mich in Pfeilrichtung anstellen soll oder ob die Stelle zeigt wo die Schlange anfangen soll.

Soll ich an dem Pfosten mit dem Pfeil warten bis mich die Kassiererin aufruft?  Oder soll ich in Pfeilrichtung weiterlaufen bis ich an eine frei Kasse komme?  Und zu allem Überfluss kann man beim Folgen des Pfeils vor und hinter einem Regal sich bewegen. Woher soll ich wissen welche Seite richtig ist…?   Man kann nur hoffen, dass schon einige Leute dastehen und das Ende der Schlange ersichtlich ist.

Hier die Auflösung:

Der Pfeil zeigt die Richtung an die man gehen soll um eine Schlange zu bilden. man läuft quasi an der Verkaufsseite des Regals bis zum anderen Ende und wechselt dort zur Kassenseite. Aber nur wenn der Pfeil nicht beschriftet ist mit “please queue here” , dann gilt nämlich das Gegenteil das heißt die Schlange fängt direkt am Pfeil an.

Bin ich die Einzige mit diesem Problem?

Der Gesundheitsfond – und was man darüber weiß oder auch nicht

Mit dem Gesundheitsfond werden die Beiträge der Krankenkassen ab 1.1.2009 vereinheitlicht. Das heißt, dass alle Beiträge die vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt werden in einen Topf kommen. Die Kassen bekommen dann wiederum einen einheitlichen Betrag plus Zuschläge für Altersstruktur und Risiken für jeden Versicherten. Soweit so gut, aber dieser Geldpool wird auch noch durch Steuermittel finanziert, deren Höhe auch ansteigen soll.

Aber wer bestimmt eigentlich die Höhe des “neuen” Beitragssatzes?  Ein Gremium aus sogenannten Fachleuten setzt sich zusammen und wird alle wirtschaftlichen Daten prüfen und einen Beitrag aushandeln der dann der Regierung als Vorschlag vorgelegt wird. Dieser kann dann nur geändert werden wenn mindestens 95% der Versicherten nicht ausreichend versorgt werden kann.

In der Ärzte-Zeitung heißt es jetzt jedoch, dass der Start am 1.1.2009 recht unwahrscheinlich ist. Dies denken die Gesundheitspolitiker von FDP, CDU und SPD.

Auch auf der Homepage der FDP hört man keine lobenden Worte für den Gesundheitsfond. Es wurde eine Liste von 80 Krankheitsbildern angelegt in die die Versicherten eingruppiert werden sollen. Demnach bekommen die Kassen umso mehr Geld je mehr Versicherte einem der Krankheitsbilder zugeordnet sind. Daniel Bahr meint, dies würde Deutschland noch kränker machen.

Ich persönlich bin mir noch nicht sicher ob dieser Plan “Gesundheitsfond” so aufgeht wie es sich die Regierung vorstellt. Die Politiker denken sich Sachen aus von denen sie im Endeffekt selbst nicht oder kaum betroffen sind. Und die sogenannten “Ottonormalverbraucher” müssen sehen wie sie dann mit den Plänen der Regierung, in diesem Fall Bundesgesundheitsministerium zurecht kommen. Was umso problematischer enden kann wenn es um die Gesundheit geht. Denn jeder Mensch kann zum Beispiel einen Schlaganfall bekommen, aber nicht jeder hat die gleichen Therapie- bzw. Rehabilitationschancen. Es wäre schön, wenn daran gearbeitet werden würde, dass jeder die beste Therapie für die jeweilige Krankheit oder Unfallfolgeschäden bekommen kann – und zwar ohne in die eigene Taschen zu greifen… oder greifen lassen zu müssen!

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