Georg I.

Georg I. - ©iStockphoto.com/duncan1890Georg Ludwig wurde als ältester Sohn von Ernst August von Braunschweig-Calenberg und Sophie von der Pfalz 1660 in Hannover geboren. Er gehörte dem Haus Braunschweig-Lüneburg an.  Ernst August ist bereits 1698 gestorben und Georg Ludwig erbte alle Ländereien, außer dem Fürstbistum Osnabrück und wurde Herzog von Braunschweig-Lüneburg, Erzbannerträger und Kurfürst.

Von 1702 bis zu ihrem Tod 1714 regierte  Queen Anne (Stuart) Großbritannien und der nächste König  sollte kein Thronfolger der Stuart-Familie sein. Deshalb suchte man einen möglichst nahen Blutsverwandten und wurde in Hannover fündig. Nach Anne’s Tod wurde Georg Ludwig König Georg I. von Großbritannien. Einige Wochen später zog er mitsamt seinem Hof nach England um.

1715  knapp ein Jahr später brach ein Aufstand der Jakobiten aus um Georg I. vom Thron zu stürzen. Anne’s katholischer Bruder James Francis Edward Stuart sollte König werden. Sie mussten jedoch einige verlorene Schlachten hinnehmen und Stuart floh Anfang 1716  nach Frankreich.

Eine Besonderheit von Georg I. war, dass er sich nicht viel Mühe machte die englische Sprache zu erlernen und die wichtigen Korrespondenzen auf französisch führte. Er sprach außerdem Latein, Italienisch und eben etwas Englisch.

Durch Desinteresse von Seitens des Königs bekam das Parlament immer mehr Macht und Robert Walpole übernahm die Aufgaben eines Premierministers obgleich es dieses Amt und den Titel noch nicht gab.

1727 wollte Georg I. zum sechsten Mal seine Heimat Hannover besuchen, was jedoch nicht ganz geklappt hat, denn unterwegs auf dieser Reise  starb Georg. Sein Sohn wurde sein Nachfolger als Georg II.

Puerto Viejo

Puerto Viejo

Eine Enttäuschung während unseres Urlaubs auf Lanzarote war herauszufinden, dass das Restaurant “La Rueda II” geschlossen hat. Wir haben dort nicht nur das Essen gemocht, sondern auch den Blick vom Balkon aus über den Hafen von Puerto del Carmen.

Obwohl wir in “Emmas Cantina”, nur einen kurzen Fußweg entfernt in der Calle Teide,  gleich gutes mexikanisches Essen bekamen, ging unsere Stimme für den Blick auf den Hafen, doch zum Restaurant Puerto Viejo, das sich fast direkt unter Rueda II befindet.

Wir fanden es gut, denn es war eines der wenigen Restaurants in dieser Ecke, wo man nicht dauernd gefragt wurde, ob man dort essen möchte, wenn man daran vorbei gelaufen ist. Das, die Auswahl der Speisekarte und der gute Zustand des Restaurants bewog uns hinein zu gehen.

Außerdem hat uns gefallen, dass wir, als wir schon saßen, uns trotzdem nicht beeilen mussten uns zu entscheiden. Das Essen war sehr gut gekocht und da das Restaurant in Richtung Hafen halb offen war, hatten wir auch einen schönen Blick.

In einer kleinen Seitengasse, neben dem Restaurant, kann von außen jeder der vorbei kommt, in die Küche schauen wo das Essen vorbereitet wird. Das ist sicher ein guter Weg um den hohen Standard zu halten.

Wir können Puerto Viejo jedem empfehlen der gutes Essen im Hafengebiet von Puerto del Carmen sucht.

Mirador del Río

Mirador del río

Das Mirador del Río befindet sich an der nord-östlichen Spitze von Lanzarote, von wo man die Wasserstraße El Rio -wörtlich “der Fluss”- überblicken kann und die Nachbarinsel La Graciosa.

Bei meinem ersten Besuch auf der Insel habe ich nicht ganz verstanden, warum einige große Gruppen von Touristen in Bussen dort ankommen, um durch einen schmalen Eingang in den Felsen gehen oder einen kurzen Weg die Straße hinunter zu gehen und über eine kleine Mauer zu klettern, was man  – wie Schilder sagten – nicht tun sollte.

Über diese Mauer zu klettern bedeutet nicht nur, sich über ein Verbot hinweg zu setzen, sondern man riskiert, wenn man ausrutscht,  475m hinunter zu fallen in Richtung der Salzflächen, das ist nicht etwas, was ich jemandem empfehlen würde.

Aber wo waren all die Menschen die durch diesen Felseingang gegangen sind? Viel mehr, warum bezahlen sie dafür?

Zu dieser Zeit habe ich gedacht, für einen besseren Blick auf die Insel La Graciosa zu bezahlen ist nicht wirklich notwendig und dass ich müde war hat wahrscheinlich auch nicht viel geholfen.

Mirador del río - The entrance to the viewing complex
Eingang zum Aussichtspunkt

Acht Jahre später kam ich wieder zum Mirador und dieses mal war ich neugieriger – was verbirgt sich hinter den Felsen?

Also bezahlte ich meine €4,50 Eintritt und ging hinein um es heraus zu finden.

An dieser Stelle muss ich zugeben – ja, dieser Ausblick ist überwältigend! Man kann den Ausblick nicht mit dem von der Straße vergleichen, weil es direkt nach unten zum Ozean geht und weil man im wahrsten Sinne des Wortes am Ende der Insel steht.

Aber es ist nicht nur der gute Ausblick von den Felsen, sondern die ganze Anlage ist faszinierend, mit der Innenseite in strahlendem Weiß und sparsam dekoriert. Man könnte fast sagen, dass das den Touristen hilft sich auf den Ausblick zu konzentrieren.

Mirador del río - the view across to La Graciosa with the salt flats down below
The view across to La Graciosa with the salt flats down below

Es gibt noch eine höhere Ebene auf die man über eine Treppe mit Glaskuppel kommt, von wo man einen noch besseren Ausblick hat. Drinnen gibt es eine Bar wo man einen Kaffee trinken kann und den Fähren zu schauen kann die zwischen Orzola und La Graciosa hin und her fahren.  Außerdem gibt es einen Souvenirladen der neben anderen Dingen Bücher über die Kunst und Architektur auf Lanzarote verkauft.

Ich finde, das ist ein Teil der Insel den jeder Besucher einmal gesehen haben sollte. Bei einem zukünftigen Besuch würde ich es mir jedoch zwei mal überlegen ob ich diesen Preis wieder bezahlen würde.

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