Faszinierender Vortrag über die Anfänge des BND

Am vergangenen Donnerstag waren 120 Gäste im großen Saal des Rathauses gekommen, um den Vortrag von Dr. Bodo Hechelhammer, Chefhistoriker des Bundesnachrichtendienstes (BND), zu hören.

Dr. Hechelhammer, der seit über 20 Jahren beim BND arbeitet und von 2011 bis 2021 das historische Büro des Dienstes leitete, erzählte über die geheimen Anfänge des BND in Hessen, vor allem in Oberursel.

Der BND feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum, aber alles hat zehn Jahre früher begonnen, als das US-Militär beschloss, seine „Intelligence Agency” in Oberursel anzusiedeln. Zu diesem Zeitpunkt hieß das Gelände im Norden der Stadt „Camp Silbert”.

Er erzählte in den kleinsten Details, wie in den Gebäuden Hohemarkstraße 156–162, neben dem damals so genannten „Haus Alaska” (heute: Agnes-Geering-Heim), erst Hermann Baun und später Reinhard Gehlen das sichergestellte Archiv der Wehrmachtsabteilung „Fremde Heere Ost” ausgewertet und Aufklärungsarbeiten gegen die Sowjetunion aufgebaut haben.

Ende 1947 zog die Organisation nach Pullach bei München, wo der BND im Jahr 1956 gegründet wurde.

Dr. Hechelhammer betonte, dass Orte und Erinnerungen eng miteinander verknüpft sind und hob die besondere historische Bedeutung von Camp King hervor. (gt)

Dr. Bodo Hechelhammer im Oberurseler Rathaus

King James Bible wird 400 Jahre

Holy Bible - ©iStockphoto.com/c-photoDie King James Bibel ist die heute am gebräuchlichsten und am weitesten verbreitete Bibel in Großbritannien. Sie ist eine Übersetzung ins englische, aus dem Jahre 1611, die King James in Auftrag gegeben hatte. Es fanden danach einige Abschriften statt von denen die letzte von 1769 heute noch im Gebrauch ist.

Der Grund dafür lag darin, dass die Menschen die vorige Bibel, die Bishop’s Bible, nicht so recht verstehen konnten. Die neue Bibel sollte eine Bibel in der Umgangssprache für das Volk werden, die rege Nutzung haben würde, wie man heute weiß. Ein anderer Grund ist, dass andere Übersetzungen der Bibel auf den Auslegungen der Übersetzer basiert, was King James ändern wollte, denn er wollte, dass die Übersetzung direkt geschieht ohne den Text zu verändern mit Klarheit und melodischer Sprache. [Read more…]

Heinrich VIII.

Heinrich VIII. - ©iStockphoto.com/GeorgiosArtHeinrich VIII. hat unter anderem mit seiner Kirchenpolitik und  seinen Frauen viel von sich reden gemacht. Aber erstmal zu seiner Person. Er wurde am 28. Juni 1491 in Greenwich geboren. Seine Eltern waren Heinrich VII. und Elisabeth von York.

Seine Kindheit war geprägt von den Auswirkungen der Rosenkriege, Aufständen und Leuten die meinten sie hätten Anspruch auf des Vaters Thron. Aber er wurde auch ein großartiger Sportler und wurde ein sehr guter Reiter. Er machte später beim Lanzenstechen mit und auch bei solchen Turnieren. Mit fünf Jahren begann seine Ausbildung und später sprach er fließend Latein und Französisch, wurde in der Literatur und Musik, Geschichte und antiken Autoren ausgebildet. Manche Historiker sagen, dass er für eine kirchliche Karriere vorgesehen war, aber als sein Vater ihm den weltlichen Titel des Herzogs von York verlieh, war dies nicht mehr möglich.

Kurz nach der Hochzeit seines älteren Bruders Arthur, starb dieser ganz plötzlich und Heinrich war auf einmal doch Thronfolger. Daraufhin nahm seiner Vater ihn mit auf Reisen und war ihm ein guter Lehrer und Erzieher und bereitete ihn langsam auf die Aufgaben eines Königs vor.

Schon früh begann sein Vater mit Heiratsplänen für ihn, er wollte ihn nämlich  mit der Witwe seines Bruders Arthur verheiraten, was eigentlich nicht ging, weil man nicht die Frau des Bruders heiraten durfte.

Heinrich VII. starb im April 1509 und Heinrich bestieg somit den Thron als Heinrich VIII.  Das Volk freute sich sehr darüber, dass ein so junger König nun regierte und hoffte auf bessere Zeiten, als mit Heinrich VII. der wegen seiner Finanzpolitik sehr unbeliebt gewesen war. [Read more…]

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