Einkaufen auf Lanzarote

Wenn man in einer Ferienwohnung auf Lanzarote wohnt, muss man natürlich auch einkaufen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es viele von Deutschland her gewohnte Produkte bzw. Marken auch hier gibt. Jedoch zum Teil mit anderen oder zusätzlichen Geschmacksrichtungen und teilweise teurer. Bei Milchprodukten zum Beispiel.

Auch die Backwaren sind dem Tourismus angespasst. Wobei hier ein paar Schwierigkeiten aufgekommen sind, denn der spanische Name für Mohnbrötchen war meinem (spanischsprechenden!) Mann nicht geläufig und man musste eben auf das zeigen was man haben wollte. Es ist auch nicht so einfach, denn eine direkte Übersetzung gibt es nicht. ‘Panecillo con adormidera’ würde es wahrscheinlich am ehesten treffen. Neben den kanarischen Eissorten sind auch die deutschen Großhersteller anzutreffen. Bei der Marmelade habe ich eine Überraschung erlebt, was es in Deutschland nicht gibt, dafür auf Lanzarote ist Apfelmarmelade. Ich habe sie probiert und fand sie gut.

HiperDino in Puerto del Carmen
Ein Supermarkt in Puerto del Carmen (Foto: C. & L. Tappenden)

Da Puerto del Carmen auf Touristik ausgelegt ist, gibt es, wenn auch für etwas mehr Geld als zu Hause, deutsche Zeitungen und Promiklatschblätter.

Ansonsten bekommt man alles was das Herz begehrt und man braucht auf nichts zu verzichten.

Der Computer – ein Freund und Helfer – wenn er funktioniert

Ein Computer ist schon eine feine Sache, aber wehe wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Manche kleinen Problemchen kann man selbst lösen, aber wenn es heikel wird, braucht man doch Hilfe von einem Computius der etwas davon versteht.

Eigentlich, geht es mir jetzt aber eher darum, was tun wenn der PC eben nicht zur Verfügung steht. Brauchen wir ihn so dringend? Oder ist es einfach nur blöd , wenn die Technik versagt? Ist er nur ein Luxusartikel oder Spielgerät im Wohnzimmer? Oder verdiene ich mein Geld mit dieser Kiste?

Ich denke bei letzterem kann es schon brenzlig werden. Sei es, dass man nicht an den Kalender kommt und dann nicht weiß, was als nächstes ansteht. Oder man kann nicht einfach mal so eine Mail schicken. Wichtige Briefe müssen warten, und so weiter und so fort. Viele Berufsgruppen können ohne ihn überhaupt nicht mehr arbeiten. Viele wichtige Daten und Informationen stehen nur noch in digitaler Form zur Verfügung, deshalb ist es wichtig die Daten extern zu sichern, dass man notfalls von wo anders aus darauf zugreifen kann.

Papier ist eben immer noch am geduldigsten, aber eben nicht mehr zeitgemäß, nicht mehr schnell genug.

Der Block und Kalender für unterwegs heißt Palm oder Handy. Die Zeit bleibt nicht stehen und reißt uns mit in die nächste Generation von Computern, Handy’s, PDA’s, Digitale Kameras und so weiter.  Eine Reparatur, falls eine notwendig werden sollte, lohnt sich oft auch nicht mehr, weil es meist einfach zu teuer wäre und man für dieses Geld schon fast ein neues Gerät kaufen kann. Der Trend der Industrie geht eben zum Neukaufen, weil es immer mehr neuere und bessere Geräte gibt.

Also, ganz ehrlich, man ist schon aufgeschmissen, wenn das ganze seinen Geist aufgibt und man nicht mehr an seine Daten kommt. Es ist auch ganz schön bequem geworden, man muss sich keine Telefonnummern mehr merken, keine Termine, Adressen, Geburtstage… Naja, hauptsache man vergisst nichts.

Bis zum nächsten Beitrag, so mein PC will 🙂

Last Night of the Proms

Last Night of the Proms ist das Abschlusskonzert einer Reihe von Konzerten in London die überwiegend in der ‘Royal Albert Hall’ stattfinden. Das Wort ‘proms’ hat seinen Ursprung aus ‘promenaders’ (Spaziergänger – früher ist man in der Halle während der Musik herumgelaufen). ‘Promenaders’ werden die Besucher genannt, die an der Bühne oder auf der Galerie stehen. Manche verpassen kein einziges von den über 70 Konzerten die täglich zwischen Juli und September gegeben werden.

Vor ca. 6 Jahren habe ich dieses Konzert zum ersten Mal im Fernsehen gesehen. Ich war erst skeptisch, da ich von klassischer Musik eigentlich nicht so angetan bin, aber ich fand dann doch großen Gefallen daran. Die lockere Stimmung und die Auswahl der Stücke haben mir gefallen.

Dies ist auch Sinn und Zweck dieser Konzerte. Sie sollen Menschen klassische Musik näher bringen, die sonst nicht auf solche Konzerte gehen würden. Das Abschlusskonzert, die ‘Last Night of the Proms’, ist über 40 Jahre ein so großer Erfolg geworden, dass die ‘Royal Albert Hall’ nicht mehr ausreicht. Im ‘Hyde Park’ und in anderen Parks des Königsreichs – in diesem Jahr waren es Belfast, Swansea und Glasgow – findet ein Live-Prgramm statt und am Schluss wird in die ‘Royal Albert Hall’ geschaltet, dass alle den Höhepunkt miterleben können. Als Höhepunkt gelten die Sea-Songs wo unter anderem auch ‘Rule Britannia’ dazugehört.

Um überhaupt zur ‘Last Night of the Proms’ gehen zu dürfen, muss man mindestens 6 der vorigen Konzerte besucht haben. Reiseveranstalter haben jedoch ein gewisses Kontingent an Karten für Touristen. Auch wenn man es nur im Fernsehen sehen kann, ist es doch ein Erlebnis,  wie so viele Menschen zusammen singen und auch Spass haben. Das Orchester und die Chöre mit eingeschlossen.

Am Anfang wird die Büste von Sir Henry Wood ‘abgestaubt’ und mit einem Lorbeerkranz geschmückt.  Es ist eine feierliche Atmosphäre aber überhaupt nicht steif. Die Kleidung reicht vom feinen Anzug bis zum Trainingsanzug.

Hier gibt es noch mehr Hintergrundinfos über dieses jährliche Spektakel.

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