Das Klonen von Haustieren

Der neueste Schrei ist die verstorbenen Lieblinge klonen zu lassen. In San Francisco  wurden erfolgreich Katzen und in Südkorea Hunde geklont. Eine Frau aus Hollywood ließ ihren Pitbull ‘Booger’ klonen. Als erste Kundin muss sie nur 50.000 Dollar bezahlen und bekommt 3 von den 5 Welpen. Die anderen beiden werden für Forschungszwecke einbehalten.

Ich finde das Klonen teilweise für eine gute Sache, wenn es darum geht Organe zu “züchten”, dass die Wartezeiten auf ein Spenderorgan verkürzt werden. Aber sonst ist das alles moralisch und ethisch mehr als bedenklich. Auch im Lebensmittelbereich gab es viele Schlagzeilen um genmanipulierten Mais, Tomaten…

Aber nun zurück zu den Haustieren. Das ist nun wieder der Hammer schlechthin. Wenn mein geliebter Hund, Katze, Hase, Meerschweinchen oder was auch immer stirbt, ist das natürlich sehr schmerzhaft und man trauert das ist ganz normal und natürlich. Natürlich ist auch, dass man sich das Haustier zurück wünscht. Aber ich denke trotz allem sollte es nicht so weit kommen. Denn je nach Todesursache wird das geklonte Tier wahrscheinlich an den selben Folgen sterben. Wenn es nicht gerade ein Unfall oder ähnliches war. Zum Beispiel bei einer Krebserkrankung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das geklonte Tier diesen Krebs dann auch bekommt. Und das muss man den Tieren dann wirklich nicht antun, nur um einen Klon des verstorbenen Tieres zu haben. Wenn dieser Klon dann stirbt, würde das Ganze ja von vorne anfangen. Und es ist ja noch nicht einmal sicher, dass das ‘neue’ Tier dieselben ‘tollen’ Eigenschaften und denselben Charakter hat. Letztendlich ist man dann vielleicht sogar enttäuscht und gibt das Tier in ein Tierheim ab. Wofür man sehr viel Geld bezahlt hat. Ich denke man sollte die Finger davon lassen.

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Lovely

Dieses Wort war lange Zeit ein rotes Tuch für mich. Im Nachhinein eigentlich ziemlich albern. Aber als ich das erste Mal nach England kam war meine Tochter gerade etwa 3 Monate alt. Und jeder Mensch ob männlich oder weiblich nannte meine Tochter “lovely”. So nett das gemeint war, aber ich konnte dieses Wort nicht mehr hören. Ich meine gibt es keine anderen Bezeichnungen?

Lovely an sich ist jedoch auch etwas ganz anderes, nämlich ein Land, oder genau gesagt eine Mikronation. Ein Mann namens Danny Wallace hat dieses Land am 1.1.2005 gegründet. Man mag es kaum glauben, aber dieses Land ist seine eigene Wohnung irgendwo in London. Es ist eine Monarchie mit eigener Regierung, Wirtschaft, Währung, Flagge, Sport und Bildung. Es gibt auch einen nationalen Feiertag den sogenannten “Lovely Day”. Dieser Staat hat etwas mehr als 58.000 “Einwohner” die über eine Internetseite “dazugehören”. Jedoch kann mit dieser eigenen Währung nicht wirklich eingekauft werden, aber die Mitglieder unter sich können mit dieser Währung Ware oder Hilfen austauschen. Wer sich noch detallierter dafür interessiert kann sich auf der Lovely official Website genauer informieren.

Wie auch immer wenn man etwas “lovely” findet kann dies auch durchaus ironisch gemeint sein, der britische Humor ist da flexibel. Auch wenn etwas sehenswert ist sagt man, dass es “lovely” ist.

Wo gibt es Trinkwasser in englischen Häusern?

In Deutschland ist man es gewohnt an jedem Wasserhahn im Haus Trinkwasserqualität zu haben. Nur manchmal kommt es vor, dass das Wasser verunreinigt ist und man es vor Benutzung abkochen soll.

In England jedoch ist es bautechnisch vorgeschrieben, dass die Trinkwasserleitung direkt vom Boden in die Küche läuft. Ins Bad jedoch läuft oft keine direkte Leitung. Im Haus gibt es einen Wassertank der die restlichen Wasserhähne im Haus versorgt. Da sich in diesem Wassertank Bakterien bilden können, kann dieses Wasser nicht mehr als Trinkwasser eingestuft werden. Zum Zähneputzen kann es jedoch ohne Bedenken genutzt werden.

Ich kam auf dieses Thema wegen unserem Umzug, als wir keine Küche hatten und demzufolge keinen Wasseranschluss in der Küche. Mein Mann hat sich erst gescheut Wasser aus dem Bad zu holen für seine Kaffeemaschine eben wegen dieser Besonderheit, dass er es von der Kindheit gewohnt ist, dass es im Bad kein Trinkwasser gibt.

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