book of remembrance

Jedes Land hat seine eigenen Methoden und Bräuche die Verstorbenen zu beerdigen.

In Deutschland hat man dafür einen Friedhof wo man entweder den Sarg oder die Urne beerdigt. Es gibt einen Trauergottesdienst und danach geht man zum sogenannten Leichenschmaus. Ein makaberes Wort wie ich finde. Wenn der Verstorbene im Sarg liegt wird dieser während des Gottesdienstes zum Grab getragen. Wenn er eingeäschert wird kann es auch sein, dass man darauf warten muss und der Gottesdienst findet zuerst statt. Dann gibt es nach der Einäscherung eine zweite kleine ‘Trauerfeier’ auf der dann die Urne zum Grab getragen wird.

In England jedoch gibt es ganz andere Traditionen. Da das Land eine Insel ist und die Bevölkerung größer wird, ist der Platz auf Friedhöfen sehr begrenzt.  Daher sind Gräber auch recht teuer.  Dazu kommt noch, dass die Gräber nicht nach einer bestimmten Zeit aufgelöst werden sondern immer in der Familie bleiben. Es gibt Familiengräber in denen  mehrere Generationen begraben sind.  Bei einer Beerdigung im Grab erfolgt keine Einäscherung. Üblicherweise werden die Verstorbenen heutzutage eingeäschert. Die Asche wird dann in einem sogenannten Gedenkgarten ohne Grabstein oder ähnliches verstreut.

Und dann kommt das Book of Remembrance ins Spiel. Jeder Verstorbene wird in dieses Buch eingetragen. Jeder Tag hat 2 Seiten die täglich umgeblättert wird. Hier stehen dann alle Menschen die an diesem Tag verstorben sind egal in welchem Jahr sie geboren sind. Da immer mehr Menschen am selben Tag sterben gibt es inzwischen mehrere Bücher. Jedes Jahr kann man dann in dieses Buch schauen, das in einem Glaskasten verschlossen ist und in diesem Gedenkgarten an den Angehörigen denken. Dieser Besuch ist vor allem für ältere Menschen eine schöne und wichtige Tradition. Es gibt in jeder Stadt eine ‘Kapelle’ in dieser das ‘Book of Remembrance’ aufbewahrt wird.

Das britische Recht ist in dieser Beziehung recht locker, man darf die Urne auch nach Hause nehmen oder eine Seebestattug vornehmen.

Ein plötzlicher Anstieg der Nachfrage an mietbaren Immobilien auf Lanzarote

Die Anzahl der Briten und Iren die planen nach Lanzarote umzuziehen ist im zweiten Quartal 2008 auf 35% angestiegen. Diese Zahl wurde vom führenden Immobilienportal Lanzarote Guidebook veröffentlicht. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die verschlechterte wirtschaftliche Situation in diesen Ländern und die Menschen erhoffen sich eine bessere Zukunft in Lanzarote.

Eine Analyse aller eingehenden Anfragen zwischen April und Juni für käufliche Immobilien zeigt, dass die Nachfrage an Objekten für längere Mietzeiten im Vergleich zum ersten Quartal 2008 stark angestiegen ist. Das sind fast 44% aller Anfragen.

Die meisten von diesen Menschen möchten den hohen Rechnungen des Lebensunterhalts und den fallenden verfügbaren Einkommen entfliehen und suchen eine Wohnung für eine längere Zeit zum mieten, im größten Touristikgebiet Puerto del Carmen. Dies ist auch der erste Anlaufpunkt für viele um Arbeit zu suchen.

Lanzarote bietet ihnen günstigere Lebensmittelpreise, Kraftstoff und Wohnnebenkosten.

Und wie man sich unschwer vorstellen kann kommen keine Heizrechnungen auf!

Einkaufen nach 20 Uhr

Wenn ich in England bin ist es immer wieder faszinierend um 22 Uhr erst los zu gehen zum einkaufen. Man kann total gemütlich und ohne Stress durch den Supermarkt schlendern. Natürlich gibt es schon Einschränkungen bei den frischen Sachen wie Fleisch und teilweise bei Gemüse. Für unsere ‘Familienzwecke’ jedoch ist das perfekt, denn wir kaufen nur Lebensmittel die dann auch entsprechend haltbar sind. (Müsli, Porridge, Süßigkeiten…) eben das was es in Deutschland so nicht gibt.

Aber es ist nicht so, dass man dann den Laden für sich hätte, viele Menschen nutzen die Möglichkeit um diese Uhrzeit einzukaufen. Auch am Sonntag dürfen die Läden für 6 Stunden öffnen, außer Ostersonntag und 1. Weihnachtsfeiertag.

In Deutschland kann man ja inzwischen bis 22 Uhr einkaufen, aber auch hier sind erhebliche Einschränkungen vorhanden. Normalerweise braucht man das nicht um diese Zeit einzukaufen, da liegt man lieber faul auf der Couch und sieht fern oder ähnliches. Jedoch hatten wir einmal Samstags spät spontan beschlossen am Sonntag zu grillen und sind um 21 Uhr noch einkaufen gegangen. Sachen für den Grill zu finden ging ja noch, aber einen schönen Salat konnten wir nicht mehr auftreiben. Auch mit anderen Zutaten für den Salat sah es eher Mau aus. Naja, wie schon gesagt mit frischen Sachen wird es um diese Zeit eben schwierig.

Mein Fazit ist, in England macht es großen Spass so spät einzukaufen. Es ist eben ein Urlaubserlebnis, aber zu Hause in Deutschland macht es weniger Sinn.

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