Wenn England Fußball gegen Deutschland spielt…

Ja, es ist wieder so weit.  England spielt gegen Deutschland bei der Fußball Weltmeisterschaft.

Wohlgemerkt England und nicht Großbritannien oder das Vereinigte Königreich.  Denn dort hat jedes Land seine eigene Fußballmannschaft, was unter anderem daran liegt, dass sie auch eigene Ligen haben.

English Football Fan - ©Can Stock Photo Inc. / gubh83So gesehen haben die Briten 3 Chancen sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren (England, Schottland, Wales), und die Iren 2 Chancen (Nord und Süd).  Etwas unfair meinen einige, quasi als ob Bayern eine eigene Nationalmannschaft hat.  Aber es ist eben wie es ist.

Und für die Engländer gibt es einige Spiele, die als “Klassiker” gelten.  England gegen Deutschland ist zweifellos eines davon.  Man glaubt es ja kaum, aber sie reden sogar gerne über eines der Tore bei Wembley im Endspiel der WM im Jahr 1966 – aber nicht das gleiche Tor über das man in Deutschland so gerne diskutiert.

Für die Engländer hat das letzte Tor Kultstatus, als der Kommentator  kurz davor meinte  “there are people on the pitch, they think it’s all over”.  Nach dem Tor meinte er “it is now”.

Aber in Deutschland diskutiert man gerne über das Tor zuvor – auch heute noch.  Natürlich war der Ball im Tor!  (Wer anderer Meinung ist, hinterlässt bitte einen Kommentar!)

Auf jeden Fall existiert in England eine Art Hassliebe über diese Partie.  Die Engländer freuen sich darauf, Deutschland wieder zu begegnen.  Gleichzeit haben sie doch etwas Angst davor, mal wieder zu verlieren.

Denn die Sternstunde des englischen Fußballs war doch damals im Jahr 1966.  Deutschland war öfter im Endspiel – egal ob gewonnen oder nicht – als England bei der WM.

Wobei die Engländer gerne auch an das 5-1 Spiel in München im Jahr 2001 erinnern, und vergessen lieber, dass sie nur ein Jahr davor beim letzten Spiel im alten Wembley-Stadium gegen Deutschland verloren.

Nun werden wir morgen zwei Teams sehen, die es beide nicht leicht hatten ins Achtelfinale zu kommen.  Beide wollen natürlich weiter kommen, um eventuell gegen Argentinien zu spielen (was für die Engländer wieder ein “Klassiker” wäre).

Wer wird es schaffen?  Ich wette im Moment nur, dass es zu Elfmeter kommt!

Open All Hours

“Open All Hours” ist eine weitere britische Sitcom.  Diese Serie lief in vier Staffeln zwischen 1976 und 1985.

Wie man vielleicht vermuten könnte geht es in dieser Sitcom um ein Geschäft, das lange Zeit am Tag  geöffnet hat. Es handelt sich hierbei um ein Lebensmittelgeschäft. In einer Folge spielt sich ein Tag der beiden Hauptakteure Arkwright und Granville ab. Die beiden sind miteinander verwandt, Arkwright ist Granville’s Onkel. Er hat Granville vor langer Zeit bei sich aufgenommen und er arbeitet bei seinem Onkel im Geschäft. Arkwright nutzt das für sich aus und lässt ihn früh morgens den Laden öffnen und spät schließen. Außerdem zeichnet er sich durch seinen Geiz aus und obendrein stottert er, was einen sehr zum Lachen bringen kann.

Kasse - ©iStockphoto.com/janbugnoDer Geiz geht auch dahin, dass er die “gefährliche” Kasse nicht austauschen möchte, die jedes Mal beim Öffnen und Schließen nach den Fingern von den beiden grapscht. Deswegen schickt er meist Granville vor, der sich absolut vorsichtig der Kasse annähert und von weit weg mit einem Finger bedient. Die Szenerie allein ist schon sehr lustig und jedes Mal fällt eine Dose von der Kasse herunter, und man weiß vorher nie, ob beim Öffnen oder Schließen.

Eine Folge fängt meist damit an, dass Arkwright aus seinem Laden tritt und das Angebot des Tages mit Farbe auf das Fenster schreibt. Oder Granville ist schon dabei. Und oft ist ein Fehler im Angebot. Dann heißt es von Arkwright: ” G-Granville, f-fetch yer cloth!”. Egal wer den Fehler gemacht hat, Granville soll ihn wegwischen. Manchmal macht er auch absichtlich einen Fehler. Denn wer den Fehler nicht sieht kommt rein kauft etwas und wer den Fehler sieht und darauf aufmerksam machen will, aber nichts kaufen,  muss auch in den Laden und dann ist er in der Höhle des Löwen und kommt nicht raus ohne etwas gekauft zu haben.

Arkwright ist der Meister des Verkaufens, möchte er etwas verkaufen hat er jede Menge Tricks auf Lager die die Kunden dazu bringen, von sich aus zu denken, dass sie den Artikel unbedingt haben müssen.

Dann gibt es Kundinnen wie Mavis, eine jüngere Dame, die immer einen Einkaufszettel dabei hat. Sie liest vor was sie haben möchte und wird gefragt ob groß, klein oder welche Sorte. Die Entscheidung ist nicht immer so einfach 😉  Und manchmal kann es passieren, dass sie sagt, wenn er den Artikel schon geholt hat: ” Aber ich habs durchgestrichen!”.

Das Geschäft ist übrigens kein Selbstbedienungsladen, die Artikel stehen hinter der Theke, sodass nur Arkwright oder Granville sie holen können. Daher ist eine Szene mit Mavis besonders lustig. So geht es durch den Tag mit verschiedenen Kunden die alle ihre Eigenheiten haben.

Wenn Granville morgens den Laden öffnet mit den vielen Bolzen an der Tür, kommt bald darauf die Milchfrau die täglich zwei Flaschen Milch bringt. Mit ihr flirtet er jeden Morgen. Leider können sich die beiden nicht verabreden, denn er muss den Tag über arbeiten und sie geht Abends früh schlafen, denn sie muss früh aufstehen.

Und dann gibt es noch die Krankenschwester Nurse Gladys Emmanuel. Arkwright würde sie gerne heiraten, aber sie muss ihre Mutter pflegen. Seine Verkaufstricks durchschaut sie und lässt sich nicht dazu überreden etwas zu kaufen, was sie nicht will. In diesem Fall pocht sie auf ihre Verlobung, dass er mit ihr das nicht machen könne, wobei sie sonst nicht all zu viel davon wissen möchte.

Diese Sitcom ist wirklich sehenswert und ist wurde in einer Abstimmung über die besten Sitcoms auf dem 8. Platz gewählt. Es gibt viel zu Lachen um die alltäglichen Probleme im Leben.

The Norfolk Broads

“Was sind ‘The Norfolk Broads’ ?” werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. “The Broads” oder auch “Norfolk und Suffolk Broads” genannt bezeichnet ein Gebiet mit einigen Flüssen, Seen,  Sumpfgebieten und Wäldern in den Grafschaften Norfolk und Suffolk. Diese Flüsse sind oft miteinander verbunden, so dass man mit Booten und Segelyachten von einem Fluss in den anderen fahren und weit herum kommen kann.

Das Gesamte Gebiet umfasst 303 qkm und der größte Teil davon liegt in Norfolk, der Rest in Suffolk. Es stehen über 200 km Wasserwege zur Verfügung auf denen man mit einem Boot unterwegs sein kann. Auch an Land lohnt es sich einen Streifzug durch die Natur zu unternehmen.

Der Steg in Ranworth mit Blick auf Malthouse Broad

Der Steg in Ranworth mit Blick auf Malthouse Broad

Entstanden ist dieses Gebiet durch den Torfabbau im Mittelalter der für Heizzwecke genutzt wurde. Im 13. Jahrhundert stieg der Wasserspiegel  und so entstanden die heutigen Flüsse und Seen. Die meist befahrenen Flüsse sind River Bure, River Thurne, River Ant, River Yare und River Waveney. Manche Flüsse finden sich auch zu einem See zusammen. Ein Merkmal der Flüsse und Seen ist, dass sie nicht allzu tief sind. Meist weniger als 4m bzw. 13 Fuß. [Read more…]

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