Sprachkenntnisse erwerben und Kultur erleben bei der Sprachreise nach England

von Vera-Marie Schwarz

Eine Sprachreise nach England bietet die einmalige Möglichkeit, die Sprachkenntnisse zu verbessern und einen abwechslungsreichen Urlaub zu erleben. Je nach Destination stehen neben dem Unterricht sportliche Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Shopping oder Ausflüge ins Umland auf dem Programm.

Die Weltsprache Englisch wird vielerorts gesprochen und so haben Sprachreisende die Qual der Wahl. England, Malta oder doch lieber Amerika? Die Reiseziele sind so vielfältig wie unterschiedlich. Die Sonneninsel Malta lädt ein, die Seele baumeln zu lassen und den Sprachkurs mit einem entspannenden Strandurlaub zu verbinden. Bei Sprachreisen England bieten sich den Studenten zahlreiche Möglichkeiten. Ob Kulturinteressiert oder auf der Suche nach einigen vergnüglichen Stunden in den Einkaufszentren der englischen Städte oder zu abendlicher Stunde in den Bars und Nachtclubs – eine Sprachreise England hält für jeden Geschmack das richtige bereit. Besonders die Universitätsstädte Brighton, Cambridge und Edinburgh erfreuen sich großer Beliebtheit, denn hier erleben die Reisenden englisches Studentenleben pur. In den historischen Universitätsgebäuden sind die Spuren großer Denker der Vergangenheit spürbar und nahezu greifbar.

Natürlich zählt die englische Hauptstadt London zu den top Reisezielen für Sprachreisen nach England, denn hier können die Sprachstudenten neben den Unterrichtseinheiten, vom hervorragend ausgebildeten, englischen Personal der Sprachschule, auch noch unzählige, weltbekannte Sehenswürdigkeiten besichtigen. Big Ben, Madame Tussaud’s und der Buckingham Palace sind auf der ganzen Welt ein Begriff. Die eindrucksvollen Bauwerke beeindrucken jeden London-Besucher und natürlich darf kein Reisender London verlassen, ohne dem bekanntesten Glockenschlag der Welt, dem des Big Ben, gelauscht zu haben.

Die Vorteile einer Sprachreise nach England liegen auf der Hand: England ist von sämtlichen, größeren Städten Europas bequem per Flug erreichbar. So halten sich die Anreisekosten in Grenzen und vor Ort steht den Sprachkurs-Teilnehmern mehr Kapital zur Verfügung, um die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten des britischen Imperiums zu genießen. Zudem wird die Sprache im Mutterland des Englischen am reinsten und akzentfreisten gesprochen. Ohne sich mit amerikanischem Slang herumschlagen zu müssen, erlernen die Sprachreisenden, während der Sprachreise nach England spielerisch die wohl bedeutendste Sprache unserer Zeit.

Vera-Marie Schwarz arbeitet im Bereich “Online Marketing” der Firma “Flamenco Sprachreisen” aus Linz.

Dünkirchen, Dynamo und kleine Schiffe

In den letzten Tagen fanden in Nordfrankreich Veranstaltungen zum Gedenken an die Evakuierung von britischen und französischen Truppen im Jahr 1940 statt.  Seit nun 70 Jahren redet man in Großbritannen von den “Little Ships” und dem “Dunkirk Spirit”.

Helm am Strand von Dünkirchen - ©iStockphoto.com/JohncairnsEnde Mai 1940 wurde die sogenannte “British Expeditionary Force” durch die deutsche Wehrmacht in Nordfrankreich immer enger eingekesselt.  Schließlich zog sie sich mit einem Teil der französischen Armee auf das Gebiet um Dünkirchen in Nordfrankreich zurück.

Daraufhin erfolgte die Evakuierung der Truppen unter dem Namen “Operation Dynamo” nach England – hauptsächlich nach Dover und Ramsgate – zurück.  Jedoch war der Hafen von Dünkirchen nur bedingt einsetzbar, und so spielten nun die “Little Ships” ihre Rolle.

Ungefähr 700 kleine Schiffe – darunter Rettungsboote, Raddampfer und Fischkutter machten sich auf den Weg nach Nordfrankreich, wo die Truppen sich am Strand sammelten.  Einige sind hin und her über den Ärmelkanal gefahren, andere bildeten einen Shuttledienst zwischen dem Strand und den großen Kriegsschiffen, die zu groß waren um näher ans Land zu fahren.

Zwischen dem 27. Mai und dem 4. Juni 1940 wurden so über 300.000 Soldaten evakuiert.  Die Briten nennen diese Aktion ein “Sieg im Angesicht der Niederlage”.  Auch wenn es viele Verluste gab, die Rettung so vieler Menschen wirkte sich auf die Moral dennoch positiv aus.

Es entstand auch die Redewendung der “Dunkirk Spirit” und bezeichnet den Zusammenhalt der Briten in einer Notlage.  Vor kurzem wurde diese in den Medien benutzt um die Erfindungsgabe vieler britischer Urlauber zu beschreiben, die während der Schließung des europäischen Luftraum im April, ihre eigenen Wege zurück nach England gefunden haben.

Heutzutage kehren viele der kleinen Schiffe alle 5 Jahre nach Dünkirchen zurück, um an Evakuierung zu erinnern.  Übrigens dürfen nur diese Schiffe das Georgskreuz als Flagge hissen – anderen Zivilschiffen ist es verboten, da die Flagge das Zeichens eines Admirals ist.

Was muss man beachten wenn man in England zum Arzt muss?

Man macht in England Urlaub und plötzlich geht es einem schlecht und muss zum Arzt. Was muss ich dabei beachten?

Erst einmal ein paar Informationen über das englische Gesundheitssystem – der National Health Service. Das ist, wenn man so will, die oberste Behörde des Gesundheitssystems. Sie wurde im Jahr 1948 gegründet. Von hier aus werden alle Fäden gezogen die die Ärzte, Krankenhäuser und Rettungswägen betreffen.

Arzttasche - ©Can Stock Photo Inc. / jgroupEngland hat nur eine staatliche Krankenversicherung – die National Insurance. In diese Krankenversicherung zahlt jeder Bürger, der arbeitet ein und alle Erwachsenen haben eine sogenannte “National Insurance Card”.   Die Bürger registrieren sich im Wohnort bei einem Hausarzt.  Der direkte Zugang zum Facharzt – ausgenommen Augen- und Zahnärzte – ist normalerweise nicht vorgesehen.

Es gibt noch private Zusatzversicherungen, die jedoch eher bei Fachärzten und im Krankenhaus eine Rolle spielen.

Und nun zu den Urlaubern. Es ist weit unkomplizierter als man denkt.

Wenn man einen Arzt braucht, sollte man die nächstgelegene Praxis aufsuchen. In diesem Fall wird man als Notfall bzw. “temporary resident” behandelt und bekommt ein Formular, worauf man unter anderem ausfüllen muss wie man heißt und wo man in England “wohnt” sowie die Heimatadresse.  Aus unserer Erfahrung muss man die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht vorlegen – mitnehmen sollte man sie trotzdem!

Was jedoch sinnvoll wäre mitzubringen, sofern man es dabei hat, ist der Impfpass. Außerdem Dokumente wo Allergien oder regelmäßig eingenommene bestimmte Medikamente verzeichnet sind, die für den Arzt wichtig sein könnten.

Wir haben vor ein paar Jahren wegen unserer Tochter einen Arzt aufsuchen müssen. Damals hatten wir noch das “E111” Formular dabei, was jedoch nicht verlangt wurde.  Es war ein reibungsloser Vorgang, der Arzt war freundlich und ihr wurde schnell geholfen. Auch das Abholen der Medikamente, aus der Apotheke, war unkompliziert.

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