Auch im Wald wird vorgelesen

Heute Nachmittag besuchte eine Delegation des Rotary Clubs den Wald- und Naturkindergarten „VillaWald” in Oberstedten. Mit dabei hatten sie einen Koffer, der mit Büchern gefüllt war. Die Bücher sind eine Spende der Rotary Themenclubs „Elementarbildung” und „Demokratie leben” und wurden von der pädagogischen Leiterin der Kita, Judith Rink, und ihren Kollegen freudig entgegengenommen und sofort zur Bücherecke im Bauwagen gebracht.

Die Bücher sind für Kinder im Kita- und Vorschulalter gedacht, aber Fachliteratur befand sich ebenfalls im Koffer.

„Wir freuen uns sehr über die Bücherspende des Rotary Clubs! Einige Bücher handeln vom Wald, das freut uns besonders! Wir lesen sie in unserem Morgenkreis und möchten den Bücherkoffer auch an unserem Elternabend vorstellen, um die Eltern zu bestärken, ihren Kindern mehr vorzulesen. Denn gemeinsames Vorlesen fördert die Gehirnentwicklung, die Sprache und die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kind – gerade in der digitalen Zeit”, sagte Judith Rink.

„Es kommen noch die Regentage, da macht das Bücherlesen noch mehr Spaß”, ergänzte Wiebke Hedtmann vom Rotary Themenclub Elementarbildung. Im vergangenen Jahr hat der Themenclub 40.000 Bücher in Deutschland verteilt.

Monika Bohn, vom Rotary Themenclub Demokratie leben, betonte die Vernetzung zwischen dem Rotary Club und der Kita, denn gemeinsam würde man mehr erreichen, wenn man Ressourcen bündelt und Synergien schafft.

Der Kindergarten VillaWald Oberursel ist ein privater Waldkindergarten unter der Trägerschaft des Vereins „Elterngruppe für freie Kindererziehung e.V.” und wurde im Jahr 2020 eröffnet. Es werden 20 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut.

Für Cornelia Andriof vom Rotary Club Oberursel wird es demnächst einen weiteren Termin in der Kita geben, denn sie wird im Rahmen der Initiative „Bücherkinder” kommen, um selbst vorzulesen. (gt)

Auch im Wald wird vorgelesen

Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r.): Christopher Knott (Erzieher), Cornelia Andriof (Rotary Club Oberursel), Sarocha Schad (Fachkraft zur pädagogischen Mitarbeit), Judith Rink (Pädagogische Leitung), Wiebke Hedtmann (Rotary Themenclub Elementarbildung), Monika Bohn (Rotary Themenclub Demokratie leben)

Die Kunsttäter sind gerettet!

Heute wurde das neue Zuhause der Kunsttäter vorgestellt: Sie ziehen in das ehemalige DRK-Gebäude (Deutsches Rotes Kreuz) in der Marxstraße, zumindest für die nächsten zwei Jahre. 

Die Kunsttäter sind ein gemeinnütziger Verein, der seit vielen Jahren seine Werkstatt an der Feldbergschule hatte. Sie arbeiten an Kunstprojekten mit Jugendlichen aus dem ganzen Hochtaunuskreis zusammen, die Sanktionsauflagen vom Gericht bekommen haben oder manchmal auch Strafen, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Beim Gestalten von Skulpturen und anderen Kunstwerken erfahren die Jugendlichen Anerkennung, Verbindlichkeit und Selbstwirksamkeit. Was zur Auflage oder Strafe geführt hat, fragen die Betreuer nicht.

Finanziert werden sie durch Bußgelder, Spenden und eine Stelle vom Jugendamt des Hochtaunuskreises. Zum Team gehören Sozialarbeiter und Kunsttherapeut Andreas Hett zusammen mit Sozialarbeiter und Erzieher Raffael Wunner.

Die Kunsttäter sind gerettet!
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Ein JaKOb für “Frauen helfen Frauen”

Am vergangenen Freitag fand der Neujahrsempfang der SPD Oberursel statt. Im Rahmen des Empfangs wird jedes Jahr seit 2012 der “JaKOb” verliehen. JaKOb steht für “Jahres-Kulturpreises-Oberursel”. In diesem Jahr ging der Preis, der mit €250 dotiert ist, an den Verein “Frauen helfen Frauen”.

“Es ist uns wichtig, als SPD Oberursel euch heute Abend die Bühne zu geben und einfach zu zeigen, was ihr macht”, erklärte Co-Vorsitzende Elenor Pospiech. Das Team, das gemeinsam den Preis entgegennahm, leistet jeden Tag Arbeit, ohne dass es jemand sieht und meistens ohne Applaus, erklärte sie und lobte, dass das Team schützt und nicht wegsieht, sowie Sicherheit anbietet und das Tag für Tag.

Der “JaKOb” selbst wurde von den Oberurseler Kunsttätern gestaltet und hergestellt.

Nach der Verleihung erklärten die Mitglieder von “Frauen helfen Frauen” ihre Arbeit, darunter die Arbeit im Frauenhaus, von der ersten Anfrage durch die Aufnahme zu organisatorischen Aufgaben mit den betroffenen Frauen und Kindern, bis hin zu neuen Perspektiven, wenn es zum Abschied kommt. Aber neben dem Frauenhaus gibt es auch ein Nachbetreuungsprojekt, eine Beratung- und Interventionsstelle, sowie Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit und Fundraising.

Ein JaKOb für Frauen helfen Frauen

Auf dem Foto zu sehen sind die Mitglieder von “Frauen helfen Frauen” zusammen mit (hintere Reihe, v.l.n.r.) Kreisbeigeordnete Antje van der Heide, Stadtrat Andreas Bernhardt, Co-Vorsitzende Elenor Pospiech, Co-Vorsitzender Frank Siebert und Kaweh Mansoori –  stellvertretender hessischer Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.

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