Parken am Flughafen Arrecife

Der Parkplatz am Flughafen von Arrecife ist in zwei Teile aufgeteilt. Eine Hälfte ist reserviert für die Autovermieter, die dort ihre Autos stehen haben, wenn sie nicht vermietet sind. Die andere Hälfte ist offen für Touristen und hat eine der ungewöhnlichsten Preisstrukturen für einen Parkplatz die ich je gesehen habe.

Sie rechnen pro Minute ab.

Allerdings beträgt der Preis nur zwischen 1 und 2 Cent pro Minute und seit dem Jahr 2009 ist die erste halbe Stunde sogar kostenlos. Im Endeffekt ist es ca. 1 Euro pro Stunde, das günstiger ist als bei den meisten Parkplätzen in Deutschland.

Aber trotzdem so fair es auch sein mag eine so genaue Abrechnungsmethode zu haben, stellen Sie sich vor wie es sein muss vor dem Parkautomat in einer langen Schlange zu stehen und zu sehen wie es von Minute zu Minute teurer wird.

Flughafen Parkpreise Oktober 2009
Flughafen Parkpreise Oktober 2009

Die Goodwin Sands

Dieses Mal schreibe ich über ein Gebiet im Ärmelkanal das zwar in England sehr berühmt ist, aber außerhalb Englands weniger bekannt ist – die Goodwin Sands. Das ist eine Kette von mehreren Sandbänken die dicht an der Wasseroberfläche liegen. Geographisch liegen sie etwas über 5km entfernt von Deal in der Straße von Dover. Die Goodwins sind ca. 19km lang und die breiteste  Stelle beträgt ca. 8km. Bei Hochwasser sind sie komplett mit Wasser bedeckt, bei Ebbe jedoch können sie bis zu 4 Meter aus dem Wasser ragen. Sie sind durch die sogenannten Tidenströmungen “angehäuft” worden und ebenso durch diese verändern sie  ständig ihre Form.

Es gibt eine Menge über die Goodwins zu erzählen: tragisches, mythisches und sogar sportliches das sich im Laufe der Jahrhunderte ereignet hat.

Das tragische sind wohl die vielen Schiffe die hier ihren letzten “Hafen” unter Wasser gefunden haben und die vielen Menschen die ihr Leben auf ihren Schiffen lassen mussten. Schuld sind viele Stürme die so heftig waren, dass der Anker nicht stark genug war und die Strömungen das Schiff an den Sandbänken zerschellen ließ. Selbst moderne Schiffe aus Stahl hatten keine Chance. Im ganzen liegen mehr als 2000 Wracks um die Goodwins herum oder teilweise hat sie der Sand “verschluckt”.

Das bringt mich zum mythischen Teil der Goodwins. Eines der berühmtesten der gesunkenen Schiffe war die “Lady Lovibond”. Der Grund warum sie sank hatte ausnahmsweise keine natürlichen Ursachen. Die Lady Lovibond war zu einer Hochzeitsreise aufgebrochen. Der Kapitän sollte heiraten, doch der Steuermann hätte die Braut ebenso gerne gehabt. Er beschloss, dass – wenn er sie nicht haben kann – dann soll sie auch kein anderer bekommen. Und so steuerte er unbemerkt die Lady auf die Goodwins in den Tod. Das mythische daran ist, dass das Schiff seither alle 50 Jahre aus dem Meer auftaucht und wenn man zufällig daran vorbei kommt, kann man vielleicht eine fröhliche Gesellschaft feiern hören. Es ist eine Legende, aber es werden sich sicherlich einige Leute 2048 auf den Weg machen und sich fragen, ob sie dieses unheimliche Schiff sehen würden.

Nun komme ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, zur sportlichen Geschichte der Goodwins. Nämlich dem Cricketsport. Mit den Luftkissenbooten (Hovercraft) ist man zu den Goodwins hinausgefahren und hat dort Cricketspiele ausgetragen. Man konnte jedoch auch einfach so hinaus fahren und dort ein Picknick veranstalten, denn die Goodwins haben nicht nur eine stürmische Seite, sondern bieten auch eine ruhige Ankerplatz genannt die “Downs”.

Zum Schutz der Schiffe, unter anderem vor den Goodwin Sands, wurde der Leuchtturm – South Foreland Lighthouse –  gebaut und später wurden zusätzlich 10 Bojen ausgesetzt wovon 7 Blitzlichter haben.

Früher konnte man vom Hovercraft aus den Goodwins während der Fahrt von Pegwell Bay nach Calais vom Fenster aus sehen – der Hovercraft ist direkt darüber fahren.  Leider fahren diese Fahrzeuge nicht mehr, so dass ich persönlich die Goodwins noch nicht mit eigenen Augen sehen konnte.

Herdprämie

The word Herdprämie is a term that is often used in the media to refer to a scheme planned by the German Government to reward parents who stay at home to look after their children.

There have been several versions on this plan, with most of the ideas resulting in parents receiving a set amount of money in some form or other, which they can either keep if they stay at home to look after their children before they reach school age, or to spend on a place at a Kindergarten.

A cynical view of this is that it means paying mothers for spending more time in the kitchen, hence the Prämie (premium, ie. reward) for being at the Herd (cooker).

To hear a simple explanation and a short discussion in German, listen to the podcast:

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