Gesundheitsfond: die Selbstständigen sind die Dummen

Es geht weiter in Sachen Gesundheitsfond, jetzt werden die Selbständigen herangezogen. Ab 1.1.2009 fällt der Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag weg. Man kann sich zwar bei den eigenen Kassen dann zusätzlich versichern, aber dann zahlt man einen zusätzlichen Beitrag: für eine Leistung die früher je nach Tarif sozusagen inklusive war.

Viele haben jedoch eine Unfallversicherung, die, wenn es ganz schlimm kommen sollte, dann hoffentlich einspringt. Sollte man dann doch den Beruf weiterhin nicht ausüben können, übernimmt oft die Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern man eine hat.

Warum sollte man also eine private Zusatzversicherung abschließen?

Bei Berufen bei denen keine besonderen körperlichen Anstrengungen vonnöten sind mag die Frage sicherlich seine Gültigkeit haben. Aber Menschen die in  handwerklichen Berufen sind, wie zum Beispiel Maler, Elektriker oder Dachdecker haben das Nachsehen. Sie brauchen wahrscheinlich schon eher eine solche Zusatzversicherung.

Trotzdem: die Selbständigen sind mal wieder die Dummen.  Sie haben höhere berufliche Risiken als Angestellte und werden dennoch bei der Krankenversicherung benachteiligt.

Kissing gate

Das heutige Thema ist das ‘Kissing gate’. Man findet sie an Gebieten die geschützt werden durch einen Zaun, die aber trotzdem öffentlich begehbar sind. Sie sind so gebaut, dass man mit Kinderwägen, Rollstühlen und ähnliches, noch durchkommt, aber nicht mit Fahrzeugen und vor allem nicht mit Pferden.

Das heißt man muss einzeln durch das Tor in dem man in den Eingang geht, erst dann kann man das Gatter aufmachen, um dann in das geschützte Gebiet wie zum Beispiel ein Park mit einem Teich zu kommen. Der nächste muss es genauso so machen. Und jetzt komme ich zum Namen des Gatters.

Es gibt ein Spiel, wenn mehrere Personen durch das Gatter wollen, kann diejenige Person die als erstes durchgeht der zweiten Person den Durchgang verweigern und sie kommt nur mit einem Kuss weiter. Das lässt beliebig verlängern.  Daher der Name ‘kissing gate’. Ein anderer Grund für diesen Namen ist, dass das Gatter kein Schloss hat, sondern nur anlehnt.  Diese Anlehnung des Gatters an den Rahmen nennt man “kissing”.

Verschiedene Versionen gibt es davon, aus Holz und Metall in mehreren Formen.

Solidaritätszuschlag

The Solidaritätszuschlag is an additional form of tax that was originally conceived to assist with the re-building of East Germany after re-unification.

It was introduced in 1991 and although there was a break of 2 years in the 1990s, it is still valid today and anyone who pays tax in Germany also pays this Zuschlag on top.

The Solidaritätszuschlag is often a point of discussion, especially a to how long we will have to continue paying it – 18 years after re-unification.  However, at the moment there appear to be no plans to discard it again.

To hear a simple explanation and a short discussion in German, listen to the podcast:

(Press the “play” button to listen to the podcast)

Buy a Transcript

Download the MP3 file | Subscribe to the podcast

Please click on ACCEPT to give us permission to set cookies [more information]

This website uses cookies to give you the best browsing experience possible. Cookies are small text files that are stored by the web browser on your computer. Most of the cookies that we use are so-called “Session cookies”. These are automatically deleted after your visit. The cookies do not damage your computer system or contain viruses. Please read our privacy information page for more details or to revoke permission.

Close