Urlaub auf Lanzarote (Puerto del Carmen)

Es stehen verschiedene Möglichkeiten auf Lanzarote zu ‘wohnen’ zur Verfügung. Es gibt verschiedene Arten von Hotels, z.B. eine Anlage wo man ein Appartment bzw. Bungalow hat und die Mahlzeiten in einem anderen Gebäude eingenommen werden oder ein Hotel bei dem alles in einem Gebäude untergebracht ist.   Man hat hier eben das richtige Urlaubsgefühl, man braucht sich um nichts zu kümmern und kann mal faul sein.

Eine Wohnlage in Puerto del Carmen
Eine Wohnlage in Puerto del Carmen

Die dritte Möglichkeit ist eine Ferienwohnung. Bei den Ferienwohungen ist es so, dass es mehrere Blocks gibt in denen solche Wohnungen zusammengeschlossen sind und die beispielsweise einen Swimmingpool zusammen haben. Das ist gemütlicher und man muss nicht morgens um 6 Uhr mit einem Handtuch eine Liege am Pool belegen. Denn von der Altstadt zum Strand ist es doch ein ganzes Stück zu laufen oder man fährt mit dem Bus. Jedoch hat man in einer Ferienwohnung keinerlei Verpflegung, das heißt man muss selbst einkaufen, kochen usw. Diese Kosten kommen zum Reisepreis noch dazu.

Aber ich denke auch, jeder weiß am besten für sich wo er das richtige Urlaubsgefühl und beste Entspannung bekommt. Ob das nun in einem Hotel ist, einer Villa, oder in einer Ferienwohnung.

 

Wie kommt man am besten nach England?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, denn verschiedene Bedürfnisse  und Faktoren spielen eine Rolle.

Bei einer Geschäftsreise ist das Flugzeug sicherlich der schnellste und bequemste Weg. Hier hat man dann doch das wenigste Gepäck und meistens hat man es eilig. Für private Reisen ist das Flugzeug sicher auch geschickt wenn man nicht so viel Gepäck hat.

Für Familien ist das Auto der beste Weg, denn wenn man bedenkt was man alles mitnehmen kann lohnt sich das auf jeden Fall. Vor allem wenn das oder die Kinder noch klein sind muss man allerhand mehr mitschleppen. Windeln, Babynahrung, Spielsachen, evtl. ein Reisebett. Vorallem kann man individuelle Pausen einlegen und kommt entspannt in Calais am Hafen an. Wichtig ist, dass man genug Luft lässt zwischen der Ankunftszeit in Calais und der Abfahrt mit der Fähre. Einerseits wegen eventueller Staus auf den Autobahnen und andererseits zum einchecken am Hafen. Eine halbe Stunde vor dem Auslaufen wird angefangen die Autos zu laden. Wenn man jetzt allerdings etwas zuviel Zeit eingeplant hat ist das auch kein Problem, dann kann man oft mit einer früheren Fähre fahren. Außer man hat ein Angebot gebucht, dann geht das meistens nicht. Die Fähre an sich hat einige Vorteile. Man kann bei Essen und Trinken entspannen, einkaufen (Bier, andere Getränke, Süßigkeiten, Souveniers, Parfum und andere Sachen). Auch zum Frisör oder Spieleautomaten kann man auf einigen Fähren gehen. Für Kinder gibt es eine Raum zum Toben und spielen. Auf einigen Schiffen gibt es auch getrennte Wickelräume. Bei schönem Wetter ist es auch schön nach draussen zu gehen.  Die Überfahrt kann man online reservieren, z.B. bei P&O

Eine andere Möglichkeit ist mit dem Auto und statt mit der Fähre auf einem Zug durch den Tunnel zu fahren. Ich könnte mir das gut vorstellen wenn man nachmittags oder abends wegfährt und nachts durch den Tunnel fährt. Denn im Tunnel ist es recht langweilig und man bekommt nichts zu essen und zu trinken, kann nicht einkaufen und so weiter. Und man verbringt die Zeit in seinem Auto. Dafür dauert es ca. nur die Hälfte der Zeit wie mit der Fähre. Ohne Kinder ist das sicher eine Alternative. Rechtzeitig vorher da sein muss man allerdings auch.

Noch eine andere Möglichkeit wäre ganz mit dem Zug zu fahren, einmal über Brüssel oder Paris. Dies hätte den Vorteil eines entspannten Reisens, hat weniger Einschränkungen in dem was man mitnehmen darf, als im Flugzeug. Das heißt man ist nicht darauf angewiesen das Essen und Trinken im Zug zu kaufen und hat keine Gepäckbegrenzung, soweit man alles tragen kann.

Wie gesagt, jeder muss für sich entscheiden welche Möglichkeit am besten ist. Für uns ist die Fähre am besten, da wir immer viel Gepäck haben und auch viel einkaufen dort.

Ein Text der die Wahrheit wiederspiegelt…

Die Band “Die Ärzte” haben schon vor längerer Zeit ein Lied herausgebracht mit dem sie total treffend das Leben in einem Hochhaus beschreiben. Das Lied wird erst seit kurzem so oft im Radio gespielt und ich muss jedes mal laut stellen. Ich bin total begeistert. Es handelt davon, dass man in den Verdacht von verschiedenen Straftaten kommt weil man sich angeblich verdächtig benimmt und irgendwelche Leute dich irgendwo gesehen haben.

Bei uns war es so, da wohnt man fünf Jahre in einem Haus, hat von 36 Wohnungen zu 3-4 Leuten Kontakt und wenn man auszieht fangen die anderen Bewohner an mit einem zu reden. “Sie ziehen aus? Ach, wie schade…”  Das fand ich schon ein wenig komisch. Ich hatte dann auch nicht mehr so recht Lust mit den Leuten zu reden. Die ganzen Jahre wurde man komplett ignoriert und dann wird man plötzlich mit Hilfsangeboten überschüttet. Wir waren wahrscheinlich zu langweilig, da kamen nicht so die Themen auf, die man uns hätte anhängen können.

Der Text ist wirklich mitten aus dem Leben gegriffen. Von einem Nachbarhaus hatte ich mit jemandem Kontakt.  Es wurde mir erzählt, dass alles mögliche angemahnt wurde:  wenn der Müll falsch sortiert wurde, oder irgendetwas zu lange im Flur stand, oder man zu laut war. Sofort wird ein Zettel in den Briefkasten geworfen mit dem Vorwurf was man angestellt hat und dass man dies zu unterlassen hätte. Naja, die Leute haben ja wahrscheinlich wirklich nichts besseres zu tun und freuen sich wenn sie denken sie können die Ordnung im Haus wiederherstellen.

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