Katzenaugen sind in Deutschland bekannt an Fahrrädern, die vor allem in der Dunkelheit, den Radfahrer sichtbarer im Straßenverkehr machen. Aber auch in Baustellen kann man diese Reflektoren finden. Wenn Licht auf das Katzenauge fällt, wird es wieder zurückgeworfen, aber nicht direkt zurück, sondern etwas versetzt. Nur so kommt ein leuchten des Katzenauges zustande.
In England jedoch werden Katzenaugen flächendeckend auf unbeleuchteten Straßen angewandt, um bei Dunkelheit die Fahrbahn besser zu beleuchten. Sobald die Straße breit genug für einen Mittelstreifen ist, werden die Katzenaugen auf diesem angebracht. Auf Autobahnen und teilweise auf Schnellstraßen findet man sie auch an den Seiten. Es gibt verschiedene Farben die unterschiedliche Bedeutungen haben. Auf normalen Straßen findet man weiße Katzenaugen.
Der Engländer Percy Shaw hat die nützlichen Helfer 1934 erfunden. Wie kam er darauf ? Er fuhr regelmäßig parallel zu einer Straßenbahn und wenn es dunkel war und seine Scheinwerfer auf die Schienen leuchteten, reflektierten die Schienen das Licht und er konnte die Straße besser erkennen. Die Gleise wurden jedoch abgebaut und in einer sehr nebligen Nacht hatte er Schwierigkeiten zu sehen. Zufällig saß eine Katze am Straßenrand und die Augen der Katze warfen das Licht seiner Scheinwerfer wieder zurück. So kam er auf diese Idee.
Auf Autobahnen und einigen Schnellstraßen werden auch bunte Katzenaugen eingesetzt. Man kann folgende Farben finden:
- Rote Katzenaugen trennen die Fahrbahn der Autobahn und den Standstreifen
- Gelbe Katzenaugen sind zwischen der Fahrbahn und der Mittelleitplanke
- Grüne Katzenaugen markieren eine Autobahnauffahrt, sowie eine Abfahrt
- Blaue Katzenaugen markieren besondere Auf- und Abfahrten für die Polizei
- Weiße Katzenaugen trennen die Fahrspuren
Ich finde das eine gute Erfindung und besonders die Idee sie auch im Straßenverkehr einzusetzen. Denn wer schon in Großbritannien gewesen und Auto gefahren ist, weiß wie eng die Straßen und wie dicht die Bäume stehen können. Das heißt, es kann sehr düster sein obwohl es noch gar nicht richtig Nacht ist. Und da helfen die Katzenaugen in der Spur zu bleiben.

Die “Hüpfburgenstadt” ist genau das, viele verschiedene Hüpfburgen, ein Karussell, Riesentrampoline und eine Hüpfburgenkletterwand. Einige im Palmenstil, Achterbahn, Märchenschloss und andere als Pyramide oder mit Kamel. Das schönste für die Kinder, vor allem wenn es so heiß ist wie es am Samstag war, ist die Wasserrutsche. Man klettert die aufgeblasene Rutsche hinauf und dann geht es mit Karacho nach unten. Eine prima Abkühlung. Für die ganz kleinen, bis 5 Jahre gibt es einen etwas abgetrennten Bereich mit Hüpfburgen im Miniformat, Sandkasten, Planschbecken und einigen Fahrzeugen wie Bobby Car und Dreiräder.
Im “Eis Palace” wird für Speis und Trank gesorgt. Man kann dort Hot Dogs, Hähnchennuggets, Pommes frites, Wiener Würstchen und allerlei Süßes bekommen. Ebenso werden kühle Getränke, Slush-Eis und Eis angeboten. Und das alles zu erschwinglichen Preisen.
Was im Nachhinein gut gewesen wäre mitzunehmen, sind Wechselklamotten und ein Handtuch. Es war für uns jetzt nicht so sonderlich schlimm, denn in der prallen Sonne sind die Sachen schnell getrocknet.