Meine Lieder – meine Träume oder The Sound of Music

“The Sound of Music” ist ein Filmmusical das, mit ein paar Änderungen, auf einer wahren Begebenheit beruht. Es spielt 1938 im österreichischen Salzburg.

Maria ist Nonne in einem Kloster und kann sich nicht so recht ins Klosterleben einfügen. Deshalb wird sie von der Oberin zu Kapitän Georg von Trapp geschickt um auf seine sieben Kinder aufzupassen. Maria bringt die Musik wieder zurück ins Hause Trapp und singt sich nicht nur in die Herzen der Kinder, sondern auch in das des Vaters. Die beiden verlieben sich und heiraten wenig später. Kapitän Trapp wird von den Deutschen zurück zur Kriegsmarine beordert, weigert sich aber. Aus diesem Grund wird er von den Nazis verfolgt. Maria und die Kinder haben einen Chor gegründet und haben erfolgreich zusammen gesungen. Nach einem Konzert, wo auch der Vater mitgesungen hat, flieht die Familie in das Kloster aus dem Maria kommt. Sie gehen dann zu Fuß über die Berge über die Schweizer Grenze.

Stift Nonnberg, Salzburg - ©iStockphoto.com/SteveDF

Stift Nonnberg, Salzburg

Hier endet der Film, der deutschsprachige endet bereits mit der Hochzeit von Georg und Maria, die politischen Szenen wurden komplett herausgeschnitten. Der Grund ist wahrscheinlich, dass ab da die Nazis in die Handlung kommen, was zum Erscheinen des Films im Jahr 1965 noch zu frisch in der Erinnerung der Österreicher war. Er wurde in Deutschland auch kein Erfolg. Auch in Österreich ist er eher unbekannt.

Dafür aber um so mehr in England, Amerika und anderen englischsprachigen Ländern. Es ist mit 1,2 Milliarden Zuschauern, einer der meist gesehenen Filme überhaupt. Er hat fünf Oscars bekommen und es gibt wohl kaum jemanden in England oder Amerika der ihn noch nicht gesehen hat. Fälschlicherweise wird das Lied  “Edelweiß” im Film für ein traditionelles Volkslied in Österreich gehalten.

Salzburger Hotels haben sich auf die Scharen von Touristen eingestellt und haben oft einen eigenen Fernsehkanal wo in einer Endlosschleife dieser Film läuft. Auch werden Touren angeboten zu den Drehorten des Films, zum Beispiel zum Kloster oder dem Mondsee.

Carry On…

Carry On… bezeichnet eine  Serie von Filmen die den Humor der Briten widerspiegeln. Diese Serie stammt aus den 50er bis Ende der 70er Jahren. Der Seriencharakter kommt daher, dass es viele Stammschauspieler gibt, sowie einige Gastschaupieler und vor allem vom Einfluss des Regisseurs Gerald Thomas. Insgesamt wurden 30 Filme gedreht, wovon einige zum Klassiker wurden. Die Klassiker stammen aus den 60ern wie zum Beispiel “Carry on Camping” , “Carry on Cleo” , oder “Carry on Doctor”.

OsterglockeIn den Filmen wird das Leben parodiert und zum Beispiel in “Carry on Nurse” wird der Alltag in einem Krankenhaus etwas auf die Schippe genommen. Natürlich auf die damals aktuellen Umstände bezogen. Es gibt besonders nervige Patienten, aber auch Patienten zum verlieben. Ebenso auch die etwas tollpatschige Lernschwester und die sehr strenge “Matron” (Oberschwester) die regelmäßig ihre Kontrollgänge macht. Es ist ein relativ seichter Humor, aber trotzdem sehr amüsant. Besonders die Szene als die Patienten sich selbst operieren wollen.

Die 30 Folgen wurden auch ins deutsche synchronisiert, oft unter dem Titel “Ist ja irre…”.  So können auch diejenigen mitlachen die nicht so viel englisch können. Allerdings kann es passieren, dass sich die Witze nicht immer so gut übersetzen lassen.

Ich habe mich amüsiert und viele andere Menschen vor mir auch und so wurden diese Filme zum klassischen Beispiel für britische Komödie.

Der Film “Die Fabelhaften Baker Boys”

Die fabelhaften Baker Boys sind zwei Brüder, Jack und Frank (Beau und Jeff Bridges), die sehr erfolgreich zusammen Musik machen und das schon seit 15 Jahren. Sie spielen in verschiedenen Bars und Kneipen am Klavier.

Nach all den Jahren scheint jedoch die Luft etwas raus zu sein, sie bekommen immer weniger Auftritte. Sie möchten eine Sängerin mit ins Boot holen und veranstalten daher ein Casting. Dieses Casting verläuft erstmal ziemlich erfolglos und sie wollen schon aufgeben, doch da erscheint Michelle Pfeiffer als Susie Diamond und als sie vorgesungen hat wird sie vom Fleck weg engagiert.

So geht es wieder aufwärts mit den fabelhaften Baker Boys und Susie. Susie wirkt erst etwas unbeholfen mausert sich aber recht schnell und die drei haben viel Erfolg. Das ganze geht jedoch nicht sehr lange gut, denn Susie findet Frank festgefahren in den alten Traditionen und als sie ein Angebot bekommt nimmt sie dies an. Und zwischen dem Erfolg verlieben sich Jack und Susie woraus dann aber nichts wird.

Also, meine subjektive Meinung ist, dass dies, wenn man diesen Stil von Musik mag, ein schöner Film mit viel Musik ist. Mit einer sehr verstrickten Liebesgeschichte. Die Handlung an sich ist etwas träge, es passiert zwar viel, aber trotzdem habe ich gedacht als der Film zuende war, dass da was gefehlt hat. Vielleicht lag es auch nur daran, dass dieser Film eben kein “HappyEnd” hat.

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