Chitty Chitty Bang Bang

Chitty Chitty Bang Bang ist eine Geschichte die Ian Fleming  (James Bond-Romane) geschrieben hatte und  1964 veröffentlicht wurde.  1968 hat der Regisseur Ken Hughes einen Musical-Film auf Flemings Buch basierend inszeniert.

Neben der Familie hat ein ehemaliger Rennwagen eine wesentliche Rolle in der Geschichte. Der Rennwagen stammt von 1908 und ist große Rennen gefahren. (Diese Rennen galten übrigens als Vorbilder für die Erfindung des Seifenkistenrennens in Oberursel.)

In der Geschichte geht es um eine Familie deren Vater Caractacus Potts ein Erfinder ist. Er hat zwei Kinder ein Mädchen Jemima und ein Junge Jeremy. Sie wohnen in einer Windmühle und mit dabei wohnt auch der Großvater Opa Potts. Caractacus Potts erfindet jede Menge Kleinkram und hat noch nicht so den großen Erfolg damit gehabt. [Read more…]

Meine Lieder – meine Träume oder The Sound of Music

“The Sound of Music” ist ein Filmmusical das, mit ein paar Änderungen, auf einer wahren Begebenheit beruht. Es spielt 1938 im österreichischen Salzburg.

Maria ist Nonne in einem Kloster und kann sich nicht so recht ins Klosterleben einfügen. Deshalb wird sie von der Oberin zu Kapitän Georg von Trapp geschickt um auf seine sieben Kinder aufzupassen. Maria bringt die Musik wieder zurück ins Hause Trapp und singt sich nicht nur in die Herzen der Kinder, sondern auch in das des Vaters. Die beiden verlieben sich und heiraten wenig später. Kapitän Trapp wird von den Deutschen zurück zur Kriegsmarine beordert, weigert sich aber. Aus diesem Grund wird er von den Nazis verfolgt. Maria und die Kinder haben einen Chor gegründet und haben erfolgreich zusammen gesungen. Nach einem Konzert, wo auch der Vater mitgesungen hat, flieht die Familie in das Kloster aus dem Maria kommt. Sie gehen dann zu Fuß über die Berge über die Schweizer Grenze.

Stift Nonnberg, Salzburg - ©iStockphoto.com/SteveDF

Stift Nonnberg, Salzburg

Hier endet der Film, der deutschsprachige endet bereits mit der Hochzeit von Georg und Maria, die politischen Szenen wurden komplett herausgeschnitten. Der Grund ist wahrscheinlich, dass ab da die Nazis in die Handlung kommen, was zum Erscheinen des Films im Jahr 1965 noch zu frisch in der Erinnerung der Österreicher war. Er wurde in Deutschland auch kein Erfolg. Auch in Österreich ist er eher unbekannt.

Dafür aber um so mehr in England, Amerika und anderen englischsprachigen Ländern. Es ist mit 1,2 Milliarden Zuschauern, einer der meist gesehenen Filme überhaupt. Er hat fünf Oscars bekommen und es gibt wohl kaum jemanden in England oder Amerika der ihn noch nicht gesehen hat. Fälschlicherweise wird das Lied  “Edelweiß” im Film für ein traditionelles Volkslied in Österreich gehalten.

Salzburger Hotels haben sich auf die Scharen von Touristen eingestellt und haben oft einen eigenen Fernsehkanal wo in einer Endlosschleife dieser Film läuft. Auch werden Touren angeboten zu den Drehorten des Films, zum Beispiel zum Kloster oder dem Mondsee.

Carry On…

Carry On… bezeichnet eine  Serie von Filmen die den Humor der Briten widerspiegeln. Diese Serie stammt aus den 50er bis Ende der 70er Jahren. Der Seriencharakter kommt daher, dass es viele Stammschauspieler gibt, sowie einige Gastschaupieler und vor allem vom Einfluss des Regisseurs Gerald Thomas. Insgesamt wurden 30 Filme gedreht, wovon einige zum Klassiker wurden. Die Klassiker stammen aus den 60ern wie zum Beispiel “Carry on Camping” , “Carry on Cleo” , oder “Carry on Doctor”.

OsterglockeIn den Filmen wird das Leben parodiert und zum Beispiel in “Carry on Nurse” wird der Alltag in einem Krankenhaus etwas auf die Schippe genommen. Natürlich auf die damals aktuellen Umstände bezogen. Es gibt besonders nervige Patienten, aber auch Patienten zum verlieben. Ebenso auch die etwas tollpatschige Lernschwester und die sehr strenge “Matron” (Oberschwester) die regelmäßig ihre Kontrollgänge macht. Es ist ein relativ seichter Humor, aber trotzdem sehr amüsant. Besonders die Szene als die Patienten sich selbst operieren wollen.

Die 30 Folgen wurden auch ins deutsche synchronisiert, oft unter dem Titel “Ist ja irre…”.  So können auch diejenigen mitlachen die nicht so viel englisch können. Allerdings kann es passieren, dass sich die Witze nicht immer so gut übersetzen lassen.

Ich habe mich amüsiert und viele andere Menschen vor mir auch und so wurden diese Filme zum klassischen Beispiel für britische Komödie.

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