Die Debuetantin

Die Debütantin kommt wieder in die Gesellschaft in England zurück. Aber warum war sie verschwunden? Dazu komme ich später. Ersteinmal, was ist überhaupt eine Debütantin?

Der Ursprung stammt aus England, jedes Jahr wurde die Ballsaison mit einem sogenannten Debütantinnenball eröffnet. Dieser Ball hatte den Zweck die jungen Frauen dem Hof bzw. der königlichen Familie vorzustellen. Was die Debütantinnen gemeinsam hatten ist, dass sie meist  noch jungfräulich waren, gut betuchte Eltern hatten und gerade volljährig geworden sind. Nach diesem Ball waren sie dann gesellschaftlich heiratsfähig und junge Männer durften um sie werben.

Für diesen Ball mussten sich die Damen, aber ganz schön vorbereiten. Wie man sich bei Hofe dem Monarch gegenüber zu benehmen hat. Dazu gehören Tänze die von Anfang an gelernt werden mussten, der kleine und der große Hofknicks, was unbedingt Pflicht ist und was man tunlichst sein lassen sollte. Es gilt auch eine “Kleiderordnung”, jedes Mädchen trägt ein weißes Abendkleid und wird in der Regel von ihrer Mutter begleitet. Der ganze Abend wird fast minutiös geplant und der Ablauf muss bei jedem sitzen. Gleichzeitig waren zu diesem Ball heiratswillige Männer eingeladen die sich die jungen Damen “anschauen” konnten.

Wann diese Tradition begonnen hat ist unbekannt, das Ende in England jedoch nicht. Queen Elizabeth II. hat die Tradition 1958 beendet, weil sie diesen Ball nicht mehr zeitgemäß fand. Ab 1959 fand also kein Debütantinnenball mehr statt. Um so mehr überrascht es, dass dieser Ball in der heutigen Zeit wieder an Bedeutung gewinnt. Einige Britinnen hauchen der alten Tradition mit Hilfe der Veranstalterin des jetzt stattfindenden “Queen Charlotte Ball” neues Leben ein. Annette Dittert hat einige Bilder in ihrem Videopodcast eingefangen und zeigt auch die vergangenen Zeiten.

Das Luftfahrtmuseum auf Lanzarote

Das Luftfahrtmuseum auf Lanzarote befindet sich im alten Terminalgebäude auf dem Flughafen. Es kommt mir so vor, dass das Museum an einem Besuchermangel leidet. Auf ihrer Homepage geben sie an, dass eines der Ziele ist den Bekanntheitsgrad des Museums unter den örtlichen Bewohnern zu steigern.

Ich bin schon bei früheren Anlässen vorbeigekommen, aber ich war unterwegs zum neuen Flughafen, um einen Flug nach Madrid zu erwischen, deshalb hatte ich keine Zeit es zu besuchen. Stattdessen machte ich mir eine Notiz um beim nächsten Urlaub dorthin zu gehen.

Das Luftfahrtmuseum am Flughafen von Arrecife, links ist der original Passagierausgang zum Rollfeld
Das Luftfahrtmuseum am Flughafen von Arrecife, links ist der original Passagierausgang zum Rollfeld

Dieses Mal hatte ich es geschafft und obwohl ich nicht enttäuscht war, begann ich zu verstehen was das Museum für ein Problem hat, weil außer uns sonst niemand da war.

Das Gebäude befindet sich weiter landeinwärts als das derzeitige Terminal, näher an der Hauptstraße. Es hat seinen eigenen Parkplatz, aber aus irgendeinem Grund führt der Eingang zum Besucherparkplatz an einem Schild vorbei, das bedeutet, dass  “nur befugte Fahrzeuge” passieren dürfen.

Obwohl Lanzarote schon in den 1930ern einen Flughafen hatte und wurde sogar überflogen von Zeppelien auf dem Weg in die USA; dieser wurde jedoch während dem spanischen Bürgerkrieg geschlossen und es wurde bis 1946 kein ziviler Flughafen wieder eröffnet. Das Passagierterminal war sehr anspruchslos bestehend aus einigen Räumen und einem Tower vorne. Das Flugzeug rollte direkt vor das Gebäude an den Punkt wo die Passagiere aus einer Seitentür  herauskommen würden und zum Flugzeug laufen.

So sieht es im original Tower aus
So sieht es im original Tower aus

Wie auch immer, bis zu den 1970ern gab es nur Flüge zu den anderen kanarischen Inseln – es gab noch nicht einmal eine Flugverbindung nach Madrid – also das war wahrscheinlich mehr als ausreichend. Im Jahr 1970 wurde das heutige Terminal 2 eröffnet und Flüge zum spanischen Festland begannen.

Das Museum hat interessante Fotos und Artefakte von diesen Jahren und als solches ist es einen Besuch wert. Man kann sogar in den alten Tower hinaufgehen und die Funkausrüstung ansehen, das von einer einzelnen Person bedient wurde. Der Eintritt ins Museum ist frei und das Personal spricht spanisch, englisch, deutsch und französisch, obwohl die meisten Beschreibungen der Fotos nur auf spanisch sind. Führungen können im Voraus gebucht werden, sind aber keine Bedingung. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 10Uhr bis 14Uhr

Finanzkrise & Notleidende Banken

The word Finanzkrise has been used in the past months to describe the state of the World economy.

But generally it is used to refer to any form of crisis in the finance markets.  It is, for example, used to describe the inflation of 1929 but also the situation in the Netherlands in the 1630s.

It was selected by the Gesellschaft für deutsche Sprache to be the “Wort des Jahres” (Word of the Year) in 2008.

Coupled with this is the “Unwort des Jahres” of the same year: Notleidene Banken.

This term is ironically used to talk about the banking situation in 2008, as many banks had to be “rescued” by their relevant national governments.

Previously many banks had been making large profits and even after the crisis were still paying their managers high bonuses, whilst at the same time accepting state help.

To hear a simple explanation and a short discussion in German, listen to the podcast:

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