Ein Tag bei den Oberurseler Werkstätten

Heute öffneten die Oberurseler Werkstätten ihre Türen und ermöglichten der Öffentlichkeit einen Blick in Räume, die sonst für Außenstehenden nicht zugänglich sind. Diese Gelegenheit nutzten u.a. auch Familienangehörige zum Besuch ihrer Verwandten am Arbeitsplatz.

Eines muss man über die Werkstätten gleich zu Beginn sagen: Als Betrieb sind sie ganz schön groß. Über 500 Menschen mit geistigen, seelischen oder (bzw. und) körperlichen Behinderungen arbeiten in den 7 Standorten, die zwischen dem Bürogebäude in der Oberen Zeil und dem Bistro im Zimmersmühlenweg verteilt sind. Jeder von ihnen hat eine über zweijährige Ausbildung im Berufsbildungsbereich absolviert, oder bereits im Voraus eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen.

Fachbereichsleiter Ralph Winn präsentierte heute voller Stolz die neue Aktenvernichtungsanlage im Zimmersmühlenweg. 80.000 Aktenordner werden jedes Jahr bei den Werkstätten vernichtet, das sind zwei bis drei Tonnen Papier pro Tag. Bevor das Papier in den Schredder kommt, wird es einer Vorsortierung unterzogen. Das Papier muss aus den Aktenordnern herausgenommen werden, anschließend werden Metall- und Kunststoffteile von den Ordnern getrennt. Diese Arbeit findet in drei Vorsortierungsgruppen statt. Fertige Werkzeuge dafür gibt es nicht, aber nicht nur hier sind die Werkstätten erfinderisch. Sie stellen auch ihre eigenen Werkzeuge her, z.B. um die Metallringe von den Aktenrücken zu trennen.

Die Mitarbeiter haben unterschiedliche Stärken. “Für jede Art von Einschränkung findet man etwas”, erklärte Winn und machte auch die Teamarbeit in den Gruppen deutlich: “Man hilft sich gegenseitig”, sagte er.

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GNOM Motor

Bei der AiA – Mobilität im Fokus – Ende April wurde ein stationärer “GNOM” Motor ausgestellt.

Der Motor wurde von Willy Seck entwickelt.

Insgesamt 10.000 Motoren wurden von der Gründung der Motorenfabrik im Jahr 1892 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gebaut.

Sie wurden unter anderem in der Land- und Forstwirtschaft, in Gewerbebetrieben und als Pumpen eingesetzt.

Der ausgestellte Motor mit der Seriennummer 4184 wurde 1906 an eine Getreidemühle in Ineu (damals Ungarn, heute Rumänien) geliefert und war dort bis 1970 im Einsatz.

Er wurde vor der Verschrottung gerettet und kehrte 2012 nach Oberursel zurück, wo er restauriert wurde.

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Maßkrugstemmmeisterschaften mit dem Brunnenpaar

Am Sonntagnachmittag fanden auf dem Rathausplatz die Maßkrugstemmmeisterschaften statt. 8 Herren und 4 Damen wagten sich auf die Bühne, wo es galt, einen mit Wasser und Bier gefüllten 1-Liter-Maaskrug mit ausgestrecktem Arm so lange wie möglich zu halten.

Brunnenkönigin Tanja I. hatte bereits ihre Startbereitschaft für den Damenwettbewerb erklärt. Kurzfristig motivierte sie auch Brunnenmeister René zur Teilnahme.

Doch dann war es René, der als erster seinen Arm nicht mehr waagerecht halten konnte und aufhören musste. Knapp über zwei Minuten hat er durchgehalten. Nacheinander senkten die Männer ihre Arme, bis nach 4 Minuten und 17 Sekunden der Sieger feststand: Richard Winn. Neben einem Gutschein für das Alt-Oberurseler Brauhaus im Wert von 50 Euro gewann er einen Tischkicker aus Pappe zum Zusammenbauen. Außerdem erhielt er einen Bembel von Brunnenkönigin Tanja I. überreicht.

Als Preis für die Damen gab es einen Korb und eine Trinkflasche sowie einen Brauhaus-Gutschein zu gewinnen. Nach zweieinhalb Minuten stand die Siegerin fest: Tanja I., die in der Vergangenheit bereits zweimal, auch ohne Krone, gewonnen hatte. Danach machte sie einfach alleine weiter und hielt insgesamt 3 Minuten und 32 Sekunden durch. Sie überreichte der Zweitplatzierten den Sieger-Bembel, denn, so ihr Brunnenmeister, davon habe sie zu Hause schon genug.

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