Viele Fragen aus der Dornbachstraße – Ortstermin geplant

Zu den Sitzungen des Ortsbeirats Nord kommen selten mehr als zwei oder drei Besucher. Anders war es am vergangenen Mittwoch. 11 Gäste, hauptsächlich aus der Dornbachstraße, kamen zur Sitzung im Kinderhaus. Auf der Tagesordnung stand nämlich der Umbau der Kreuzung Lahnstraße/Dornbachstraße.

Noch bevor sie ihre Fragen zu der neuen Fahrradstraße und zu den Parkplätzen in der Dornbachstraße stellen konnten, hat Ortsvorsteher Heinz-Jürgen Quooß in seinem Bericht das Thema aufgegriffen. Zuerst bemängelte er, dass weder der Ortsbeirat noch er als Ortsvorsteher zum Spatenstich des neuen Gefahrenabwehrzentrums eingeladen wurde. Dann regte er an, einen Ortstermin an der neuen Fahrradstraße für die Bürger mit Mitarbeitern aus dem Fachbereich anzubieten, da er öfter auf das Thema angesprochen wurde.

In der Bürgerfragestunde wurden vor allem die neuen Schilder angesprochen, sowohl die acht Schilder für die vier Kurzzeitparkplätze als auch das neue Stop-Schild an der Mainstraße. Hier hatte Bürgermeisterin Antje Runge eine Überraschung für die Besucher: der Schriftführer der Stadt, der die Sitzung begleitete, war Fabian Frindt von der Verkehrsbehörde. Er konnte also viele Fragen gleich beantworten, ohne dass es einer Nachfrage im Rathaus bedurfte.

Herr Frindt erklärte, dass die blauen Parkplatzschilder nur notwendig sind, weil es an den vier Plätzen eine Parkscheibenregelung gibt. Da es jeweils einen Anfang und ein Ende bei den Schildern geben muss, muss erkenntlich sein, dass es sich nur um die vier Buchten handelt und man nicht auf den Grünflächen dazwischen parken darf.

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Durch Orschel mit dem fokus O.

Am vergangenen Freitag fand eine ganz besondere Führung durch die Oberurseler Altstadt statt. Der Vorstand des fokus O. wurde von Stadtführerin Marion Unger zu den besonderen Orten in der 175-jährigen Geschichte des Gewerbetreibendenvereins geführt. Begleitet wurde er dabei von Vertretern der Taunus Zeitung und des Oberurseler Forums.

“Wir werden eine Menge heute dazu lernen”, kündigte der ehemalige Vorsitzende Michael Reuter schon zu Beginn am Alt-Oberurseler Brauhaus an. Dort beginnt auch die Geschichte des Vereins.

Aber zuerst gab es einen Ausflug ins Mittelalter. Marion Unger erzählte, dass damals alles, was das Gewerbe in Oberursel anging, von den Zünften geregelt wurde. Die Zünfte waren nach Berufsgruppen aufgeteilt. Wer nicht zu einer Zunft gehörte, durfte in der Stadt nicht arbeiten und erhielt keine Aufträge. In der Vorstadt fand man allerdings unzünftige Handwerker, die kleinere Aufträge annahmen.

Im Zuge der Französischen Revolution und der Liberalisierung der Wirtschaft standen Wachstum und Industrie im Mittelpunkt. Die Zünfte sollten aufgelöst und die freie Marktwirtschaft eingeführt werden. 

Dabei gingen viele Gegenstände der Zünfte verloren. Aus Oberursel ist nur die Zunftlade der Schmiede übrig geblieben. Sie befindet sich heute im Historischen Museum in Frankfurt. Früher wurden darin die Urkunden, die Ordnung, die Chronik und die Insignien der Zunft aufbewahrt. Die Zunftordnung der Feuerzunft, zu der beispielsweise Schmiede und Bäcker gehörten, befindet sich heute im Stadtarchiv.

Was die Ausbildung ihrer Nachkommen betraf, entstand für die Handwerke ein Vakuum und so fand Aloys Henninger fruchtbaren Boden für die Gründung des Gewerbevereins im März 1850. Am 7. Juli wurde die Gewerbeschule gegründet. Bei der Gründung in der Gaststätte „Zum Römischen Kaiser!“ (heute das „Alt-Oberurseler Brauhaus”) waren 80 Personen anwesend, darunter 53 Lehrlinge und Gesellen.

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Schachbrett eröffnet – Figurausleih möglich

Heute wurde das Schachbrett an der Hospitalkirche offiziell vom Schachverein Oberursel gemeinsam mit Bürgermeisterin Antje Runge eröffnet.

Sowohl Frau Runge als auch Hans-Henning Kopp vom Schachverein gaben zu, dass ihnen nicht bekannt war, dass es früher im Hof ein Schachbrett gab, bis die Neugestaltung des Hofs anstand.

Der Verein hat derzeit 120 Mitglieder, darunter 70 Jugendliche aufgeteilt in sieben Mannschaften. Diese treffen sich jeden Freitag um 18 Uhr in der Stadthalle. Neben der Eröffnung des großen Bretts wurden an den Tischen mehrere Schnellpartien gespielt.

Die Figuren werden in einer abgeschlossenen Kiste auf dem Hof aufbewahrt. Den Schlüssel können Sie während der Öffnungszeiten gegen Pfand an folgenden Stellen ausleihen:

  • Weltladen (Strackgasse 6)
  • Kulturcafé Windrose (Strackgasse 6)
  • Modegeschäft Vestimentum Prime (Strackgasse 9)
  • Seniorentreff Altes Hospital (Hospitalstraße 9)
Heute wurde das Schachbrett an der Hospitalkirche offiziell vom Schachverein Oberursel gemeinsam mit Bürgermeisterin Antje Runge eröffnet.

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