GNOM Motor

Bei der AiA – Mobilität im Fokus – Ende April wurde ein stationärer “GNOM” Motor ausgestellt.

Der Motor wurde von Willy Seck entwickelt.

Insgesamt 10.000 Motoren wurden von der Gründung der Motorenfabrik im Jahr 1892 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gebaut.

Sie wurden unter anderem in der Land- und Forstwirtschaft, in Gewerbebetrieben und als Pumpen eingesetzt.

Der ausgestellte Motor mit der Seriennummer 4184 wurde 1906 an eine Getreidemühle in Ineu (damals Ungarn, heute Rumänien) geliefert und war dort bis 1970 im Einsatz.

Er wurde vor der Verschrottung gerettet und kehrte 2012 nach Oberursel zurück, wo er restauriert wurde.

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Maßkrugstemmmeisterschaften mit dem Brunnenpaar

Am Sonntagnachmittag fanden auf dem Rathausplatz die Maßkrugstemmmeisterschaften statt. 8 Herren und 4 Damen wagten sich auf die Bühne, wo es galt, einen mit Wasser und Bier gefüllten 1-Liter-Maaskrug mit ausgestrecktem Arm so lange wie möglich zu halten.

Brunnenkönigin Tanja I. hatte bereits ihre Startbereitschaft für den Damenwettbewerb erklärt. Kurzfristig motivierte sie auch Brunnenmeister René zur Teilnahme.

Doch dann war es René, der als erster seinen Arm nicht mehr waagerecht halten konnte und aufhören musste. Knapp über zwei Minuten hat er durchgehalten. Nacheinander senkten die Männer ihre Arme, bis nach 4 Minuten und 17 Sekunden der Sieger feststand: Richard Winn. Neben einem Gutschein für das Alt-Oberurseler Brauhaus im Wert von 50 Euro gewann er einen Tischkicker aus Pappe zum Zusammenbauen. Außerdem erhielt er einen Bembel von Brunnenkönigin Tanja I. überreicht.

Als Preis für die Damen gab es einen Korb und eine Trinkflasche sowie einen Brauhaus-Gutschein zu gewinnen. Nach zweieinhalb Minuten stand die Siegerin fest: Tanja I., die in der Vergangenheit bereits zweimal, auch ohne Krone, gewonnen hatte. Danach machte sie einfach alleine weiter und hielt insgesamt 3 Minuten und 32 Sekunden durch. Sie überreichte der Zweitplatzierten den Sieger-Bembel, denn, so ihr Brunnenmeister, davon habe sie zu Hause schon genug.

Gesegnete Motorräder auf dem Weg in den Taunus

Am Sonntagmorgen begann für viele Biker die Motorradsaison mit dem traditionellen ökumenischen Bikergottesdienst vor der St. Hedwigs-Kirche, der in diesem Jahr zum elften Mal stattfand.

Wegen des Kuraufenthaltes von Pfarrerin Stefanie Eberhart von der evangelischen Heilig-Geist-Kirche hielt Pastoralreferentin Elke Peglow von der katholischen Gemeinde Sankt Ursula den Gottesdienst allein, obwohl sie ihn gemeinsam vorbereitet hatten.

Über 35 Motorräder aller Marken von Vespa bis Harley Davidson standen in zwei Reihen vor der Kirche, dazu einige Fahrräder und der Straßenkreuzer. Die Fahrerinnen und Fahrer hatten ihre Helme auf den Boden vor dem Eingang der Kirche in Form eines Kreuzes gelegt.

Auch Bürgermeisterin Antje Runge, Brunnenkönigin Tanja I. und ihr Brunnenmeister René waren bei dem Gottesdienst dabei.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Band Effata aus Frankfurt, die für eine lebendige Atmosphäre sorgte.

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